Archiv Masthühner

Erschreckend: Kontamination von Geflügelfleisch mit potentiell krankmachenden Keimen weiterhin ein Problem

13.03.2015: Zoonosen sind Infektionskrankheiten, die entweder vom Tier zum Mensch oder vom Mensch zum Tier übertragen werden können. Gerade auf Frischfleisch von Masthühnern finden sich bisweilen hohe Konzentrationen von gefährlichen Keimen. Mehr...

Die Logik des Misslingens - warum die "Hähnchenblase" zu platzen droht

09.07.2014: Wer das Buch „Die Logik des Misslingens“ des Psychologen Dietrich Dörner gelesen hat, wird sich kaum wundern können, dass das Platzen der „Hähnchenblase“ in greifbare Nähe gerückt ist. Mehr...

Verstecktes Tierleid in Importgeflügel

26.07.2012: Es braucht Jahre, oft Jahrzehnte, um bessere Tierschutzstandards in einem Land umzusetzen. Doch die Zerstörung dieser Standards geht schnell: Man muss nur die höherwertigen Erzeugnisse mit Billigangeboten aus tierschutzwidriger Haltung vom Markt verdrängen. Mehr...

Fans wollen keine Hühnerbrust-Trikots

10.08.2012 Gegen den Sponsoren-Vertrag des Bundesligisten SV Werder Bremen mit dem Geflügelkonzern Wiesenhof regt sich massiver Protest. Die Facebook-Gruppe „Werder-Fans gegen Wiesenhof“ wuchs in nur wenigen Stunden auf über 14.000 Mitglieder an, Tendenz steigend. PROVIEH klärt auf, was aufrechten Fußballfans an Industriehühnern nicht schmeckt. Mehr...

Die Frage ist nur noch: Wann wird die ruinöse Hähnchen-Spekulationsblase platzen?

Manche Menschen interessiert nur das Geld und wie es sich vermehren lässt.  Auf der Jagd nach der höchsten Rendite missachten sie alle ethischen Regeln. „Heuschrecken“ nennt man solche anonymen Investoren. Mehr...

Antibiotika-Missbrauch in der Tiermast - Aigner kündigt Neuregelung an

Nachdem eine Studie aus Nordrhein-Westfalen (NRW) den massiven Missbrauch von Antibiotika in der Hähnchenmast aufgedeckt hat, kündigt Landwirtschaftsministerin Aigner nun Gegenmaßnahmen an: Die Daten zu den verkauften Medikamenten sollen genau ermittelt werden, und zwar mit Hilfe der DIMDI-Arzneimittelverordnung. Mehr...

Studie belegt Antibiotikamissbrauch in der Intensivhähnchenmast

Über 80 Prozent aller Masthühner werden in ihrem kurzen Leben mit Antibiotika behandelt. Das belegt nach Angaben von NDR Info eine Studie aus NRW. Mehr...

Wiesenhof sucht Feigenblatt

08.09.2011: Was macht ein Unternehmen, wenn es unbequeme Veränderungen vermeiden will? Es wälzt die Last der Verantwortung auf andere ab. Der Wiesenhof-Konzern zeigt nach den negativen Medienberichten der jüngsten Zeit wieder einmal, wie gut das funktioniert. Mehr...

Wiesenhof: Hygienemängel und Tier-Amputationen

02.05.2011: Egal ob Hühner misshandelt werden oder ob katastrophale hygienische Zustände in den Schlachtbetrieben herrschen – Wiesenhof ist regelmäßig in den Schlagzeilen. Mehr...

Hähnchenmarkt droht der Zusammenbruch

29.09.2010: Der derzeitige Baumboom neuer Intensivmastanlagen für Hähnchen und neuer Großschlachthöfe wie dem in Wietze führt zu ruinösen Überkapazitäten. Der Geflügelmarkt-Experte Prof. Hans-Wilhelm Windhorst warnt in der Fachzeitschrift "DGS Magazin" (Ausgabe 35/2010), dass es durch den Verdrängungswettbewerb "zu einem Zusammenbruch ganzer Produktionsketten" kommen werde. Mehr...

Wiesenhof-Skandal: Tierschutzkennzeichnung von Lebensmitteln erforderlich

01.12.2010: Der Nutztierschutz-Fachverband PROVIEH erwartet Konsequenzen im deutschen Lebensmitteleinzelhandel nach dem Bericht des ARD-Magazins "Report Mainz" (1) über skandalöse Haltungsbedingungen bei der Zucht von Masthühnern der Firma Wiesenhof. Mehr...

Besuch bei Europas größtem Hähnchenschlachter wirft viele Fragen auf

Im Zuge einer Veranstaltung der ISPA (Institut für Strukturforschung und Planung in agrarischen Intensivgebieten Hochschule Vechta) in Zusammenarbeit mit NieKE (Niedersächsisches Kompetenzzentrum Ernährungswirtschaft Hochschule Vechta) zur EU– Agrarpolitik, nahmen ein PROVIEH-Mitarbeiter und ein PROVIEH-Mitglied an einer Exkursion zu verschiedenen Betrieben der Paul-Heinz-Wesjohann-Gruppe (PHW-Gruppe) in Rechterfeld und zu einem Schlachtbetrieb der Erzeugergemeinschaft Osnabrück e.G. (EGO) in Georgsmarienhütte teil mehr...

Über 25 Prozent der hybriden Masthähnchen können kaum stehen, geschweige denn laufen

08.02.2008: Die Ergebnisse einer vom britischen Landwirtschaftsministerium DEFRA finanzierten Studiebestätigen wieder einmal die horrende Tierquälerei durch allein auf "Hochleistung" fixierte Züchtung von Hybridrassen mehr...

Der nächste Rückschritt im Tierschutz: EU-Kompromiss zur Masthühner-Richtlinie

08.05.2007: Hoffentlich kann Horst Seehofer nur bis 3 zählen! Nach der Wiedereinführung des Legehennenkäfigs und dem Aufstallungsgebot zum vermeintlichen Schutz vor der Vogelgrippe nun die dritte Missetat am Geflügel in seiner noch nicht sehr langen Amtszeit: Innerhalb der deutschen Ratspräsidentschaft lässt er europaweite Haltungsbedingungen für Masthühner abstimmen, die ihn wieder einmal als Tierquäler der Nation entlarven mehr... Unseren Brief an Horst Seehofer können Sie hier nachlesen.

Stallbauantrag zurückgezogen

26.03.2007: PROVIEH hat bereits im Jahr 2002 im Rahmen des BImSchG-Genehmigungsverfahrens Einwendung gegen den geplanten Neubau von zwei Masthähnchenställen - mit jeweils 30.000 Tierplätzen - erhoben. Wie der Landrat des Landkreises Cloppenburg nun mitteilte, wurde der Antrag zur Baugenehmigung der GbR, die die beiden Ställe betreiben wollte, zurückgenommen.

Stellungnahme zum neuen EU-Richtlinien-Entwurf in Sachen Masthühner

PROVIEH – VgtM e.V. hat am 10. Januar 2006 auf Anfrage des BMELV zum neuen EU-Richtlinien-Entwurf des Rates mit Mindestvorschriften zum Schutz von Masthühnern vom 9. Dezember 2005 Stellung genommen. Die Stellungnahme können Sie hier (Download-pdf, 99 KB) einsehen. Unsere Hauptkritikpunkte sind hierbei die Beibehaltung des Zuchtziels auf schnelles Wachstum und die Erhöhung der Besatzdichte auf maximal 32 kg/m² bzw. 40 kg/m² (~21Tiere/m2 bzw. 26 Tiere/m2). Die Besatzdichte steht in völligem Widerspruch zum Aspekt der Gesundheit der Hühner, da eine Verschlechterung der Tiergesundheit bereits ab einer Besatzdichte von mehr als 25 kg/m² wissenschaftlich nachgewiesen wurde. Diesen Standpunkt hatten wir bereits mit unserer gemeinsamen Stellungnahme (Download-pdf, 136 KB) zusammen mit verschiedenen Tierschutzverbänden zu dem vorherigen Richtlinien-Entwurf vom 30. Mai 2005 vertreten.