Der Tod reitet mit: Wie sich die Pelzfarmindustrie heimlich in die Pferdeszene schleicht

20.10.2015: Janne Friedericke Meyer, Deutschlands bekannteste Springreiterin aus Hamburg, ist eine Vorbildsportlerin. Jung, dynamisch, erfolgreich mit eigenem Ausbildungsstall und vielen nationalen und internationalen Turniererfolgen. Die Pferde würden laut Meyer das Beste für sie geben. Sie stellt allerdings klar heraus, dass sie diesen Sport ohne ihre Sponsoren nicht ohne weiteres ausüben könne. Und hier liegt der Hund sprichwörtlich begraben:

Janne Meyer stellt das Pferd Cassio Melloni auf Turnieren  wie auch der Baltic Horse Show in Kiel  vor. Dieses wird ihr von der Firma PRO-FUR FARM EQUIPMENT zur Verfügung gestellt.

Die polnische Firma PRO-FUR FARM EQUIPMENT produziert seit 1990 „hochwertiges Equipment“ zur Aufzucht von Pelztieren. Sie rühmt  sich, dieses zu äußerst günstigen Konditionen in verschiedene EU und Nicht-EU Länder zu verkaufen. Die Tiere in Pelzfarmen leiden unter schlimmsten Haltungsbedingungen.

Sicherlich hat das Geld eine Rolle gespielt, als Frau Meyer sich entschloss, Cassio Melloni in ihren Stall zu nehmen und zu reiten. Wir bitten Frau Meyer dennoch darüber nachzudenken, ob sie sich tatsächlich für die Pelztierindustrie instrumentalisieren lassen möchte. Unser Vorschlag: Setzen Sie ein Zeichen für die Pelztiere! Satteln Sie am besten um, geben Sie das Pferd zurück und schauen Sie das nächste Mal zweimal hin, bevor Sie sich ein Pferd von einem Fremdbesitzer in den Stall holen.

Weitere Informationen:

„Mein Pelz gehört mir!“ (Kurzinformationsbroschüre von PROVIEH)

 

Ansprechpartner:

 

Stefanie Pöpken,                                            Kathrin Kofent,

Tel.: 0431. 24 82 8-14,                                   Tel.: 0431. 24 82 8-16,

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