Ein weiterer Erfolg im Kampf für tragende Rinder und ihre ungeborenen Kälber:

Niedersachsen bringt freiwillige Vereinbarung auf den Weg

23.09.2015: PROVIEH hat mit 22 weiteren Akteuren die niedersächsische Vereinbarung zur Vermeidung der Schlachtung hochtragender Rinder in Hannover unterzeichnet.

Udo Hansen, Vorstandsmitglied von PROVIEH: „Agrarminister Meyer hat erkannt, dass der Tierschutz auch schon für ungeborenes Leben greifen sollte. Daher haben wir die niedersächsische Vereinbarung unterzeichnet und unterstützen diese. Jetzt gibt es bereits drei Bundesländer, die eine wichtige Vorreiterrolle spielen und bei der nächsten Agrarministerkonferenz zu einem rechtlichen bundesweiten Konsens führen können.“

Schleswig-Holstein, Bayern und Niedersachsen sprechen sich bereits gegen ein Verbot der Schlachtung von Rindern im letzten Trächtigkeitsdrittel aus. Damit es zukünftig nicht zu ungewolltem Schlachttourismus in andere Bundesländer oder das europäische Ausland kommt, wird allerdings eine europaweite Regelung vonnöten sein.

„PROVIEH wird sich weiterhin in der niedersächsischen Projektgruppe gravider Rinder einbringen und bei der Ausarbeitung der anstehenden Merkblätter mitwirken. Wir freuen uns auf eine fruchtbare Zusammenarbeit. Unsere Politik der kleinen Schritte geht auf,“ so Hansen weiter.

 

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