Klimawandel ohne Landwirtschaft: Keine Impulse aus Paris

17.12.2015: Bei der UNO-Klimakonferenz in Paris wird mittlerweile von einem Jahrhundertereignis gesprochen. Über 200 Staaten haben sich darauf geeinigt, dass die Erderwärmung unter zwei Grad liegen soll. Das hört sich ganz gut an, allerdings sieht die Reduzierung der Treibhausgase in erster Linie nur den Verzicht auf Kohle, Gas und Erdöl vor. Der Klimatreiber Landwirtschaft wird in der Vereinbarung von Paris nicht erwähnt.

Machen wir uns nichts vor: Industrielle Intensivtierhaltung (populär auch unter dem Begriff Massentierhaltung bekannt) produziert klimaschädliche Treibhausgase, trägt zur Zerstörung von Ökosystemen bei, schafft soziale Ungerechtigkeiten und kann doch letztendlich nur einen kleinen Teil der Weltbevölkerung ernähren.

Fazit: Eine Vereinbarung zur Eindämmung des Klimawandels muss alle Einflussfaktoren berücksichtigen. Es reicht nicht, sich auf einem Stapel Papier auszuruhen und davon auszugehen, dass jetzt alles in die richtigen Bahnen gerückt wird. Ein dringendes Umdenken von uns allen ist erforderlich, um unsere Erde für die nachfolgenden Generationen zu erhalten.

Ein interessantes Video zum Thema Fleischkonsum und was passieren würde, wenn jeder etwas weniger davon isst:

https://www.youtube.com/watch?v=x9vOl7mzWq4  

Foto: Radoan_tanvir/ pixabay