MKS: Abbau von Handelsrestriktionen kann sinnloses Töten verhindern

Erstmals ist es so weit, dass auf Druck der Öffentlichkeit, die das grauenhafte und sinnlose Töten von Tieren nicht mehr so hinnehmen will, Bewegung in die Diskussion um die Verkürzung der Sperr-Zeiten für den Handel nach Seuchenausbrüchen (bzw. Impfungen) gekommen ist. Bisher gelten 6 Monate Sperre.

EU will Handelsrestriktionen nach MKS in Großbritannien ändern

Der ständige Ausschuss für die Lebensmittelkette und die Tiergesundheut bei der EU-Kommission hat gestern beschlossen, die Handelsrestriktionen, denen Großbritannien nach den Fällen der Maul- und Klauenseuche (MKS) unterliegt, zu ändern. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass bis zum 12. Oktober keine weiteren Ausbrüche außerhalb einer 200-Kilometer-Zone um die Überwachungszone im betroffenen Gebiet auftreten. Sollten die Änderungen in Kraft treten, bleibt ganz Großbritannien Hochrisikogebiet für die MKS. Transportbeschränkungen bleiben für verdächtige Tiere und unbehandelte Tiere bestehen. Allerdings wird der Export von Rind- und Schaffleisch wieder zugelassen, wenn es von außerhalb der 200-Kilometer-Zone stammt und weitere Sicherheitsbedingungen eingehalten werden.

(Quelle: Vetion, 04.10.2007)