Archiv 2007

Globaler Klima-Aktionstag

  • 08.12.2007: Anlässlich des bevorstehenden UN-Klimagipfels, der vom 3. bis 14. Dezember auf der indonesischen Insel Bali abgehalten wird, rufen wir – gemeinsam mit der Klima-Allianz – zur aktiven Teilnahme an den am Samstag, den 8. Dezember bundesweit in allen größeren Städten stattfindenden Aktionen und Demonstrationen auf mehr...

Steuerzahler müssen Tierquälerei subventionieren

  • 06.12.2007, Die Agrarsubventionen sind einer der größten Skandale in der Europäischen Union. Mehr als die Hälfte des EU-Etats fließt in die Landwirtschaft. Politiker und Lobbyisten haben viele gute Erklärungen dafür, warum die Milliardensubventionen für die Landwirtschaft unerlässlich sind. Leider sind die meisten Begründungen Halbwahrheiten – Politiker und Lobbyisten vertrauen darauf, dass der Bürger uninformiert genug ist, um darauf hereinzufallen mehr...


Debatte über gemeinsame Agrarpolitik

  • 06.12.2007: Die EU-Kommission lädt für heute zu einer Anhörung zum Gesundheitscheck der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) ein. Die Anhörung wird live im Web übertragen und deckt alle Themenbereiche des Gesundheitschecks ab mehr...

Tiere endlich von der EU als fühlende Wesen anerkannt!

  • 23.10.2007: Durch den Vertrag von Lissabon, auf den sich die Staats- und Regierungschefs in der Nacht vom 18. auf den 19. Oktober vorerst geeinigt haben, wird ein Schritt in die richtige Richtung getan mehr...


Parlamentarischer Abend der Arbeitsgemeinschaft deutscher Tierzüchter e.V.

  • 16.10.2007: Im Rahmen der Konferenz wurden Fachvorträge über 3 Themengebiete gehalten: Europäische Forschungsarbeit zu Tierschutzindikatoren und mögliche Tierschutzetikettierung, die Blauzungenkrankheit sowie Kontrolle von Salmonellenbefall bei Vieh mehr...

Parlamentarischer Abend zum Klimaschutz

  • 09.10.2007: Nicht mehr als schöne Worte – wieder einmal wurde lang und breit von der Bedeutung des Klimaschutzes gesprochen, aber viel mehr als leere Worthülsen kam nicht dabei heraus. Die "einleitenden Worte" gerieten so ausführlich, dass keine Gelegenheit zu Fragen aus dem Publikum war, so dass ich den Umweltkommissar Stavros Dimas nicht direkt mit der Frage konfrontieren konnte, warum ständig nur von Energie und Transport, nie aber vom Beitrag der Massentierhaltung zum Klimawandel und entsprechenden Reduktionsmaßnahmen die Rede ist mehr...

Das Klima ändert sich - und Sie?

  • 20.09.2007: Unter diesem Motto fand am 19. September in Brüssel eine Podiumsdiskussion über den allgegenwärtigen Klimawandel und seine Auswirkungen auf unser aller Leben statt. Auf dem Podium saßen Jos Delbeke, Direktor aus der Generaldirektion Umwelt der EU-Kommission, Catherine Witherspoon, ehemaliges Mitglied des Luftqualitätsrates in Californien, USA, und Matthias Duwe, Direktor der Nichtregierungsorganisation CAN – Europe (Climate Action Network) mehr...

Stopp der Erosion genetischer Ressourcen bei Nutztieren

  • 18.09.2007: Die innerhalb der Vereinten Nationen für Lebensmittel und Landwirtschaft zuständige Welternährungsorganisation FAO hat am 7. September auf einem Kongress in Interlaken (Schweiz) einen alarmierenden Bericht über das Aussterben von Nutztierrassen veröffentlicht: In den vergangenen 7 Jahren ist jeden Monat eine Nutztierrasse ausgestorben und ca. 20 Prozent der weltweit existierenden Nutztierrassen sind derzeit schon vom Aussterben bedroht mehr...

Grüne Woche 2007 in Brüssel

  • 21.06.2007: Bei "Grüner Woche" denkt man zunächst an Berlin, doch findet bereits seit sieben Jahren die größte internationale Veranstaltung zu Umweltstrategien in der Europäischen Union jeweils im Frühjahr in Brüssel statt. Die von der EU Kommission vom 12. bis 15. Juni veranstaltete Grüne Woche stand dieses Jahr unter dem Motto "Lehren aus der Vergangenheit, Herausforderungen für die Zukunft" mehr...

Die Agrobiodiversität steht auf dem Spiel

  • 23.05.2007: Vom 21. bis 23. Mai nahm PROVIEH an einem internationalen Treffen von Nichtregierungsorganisationen in Berlin teil, um gemeinsame Aktionen im Vorfeld und während der Vertragsstaatenkonferenzen zur Konvention über biologische Vielfalt im Mai 2008 in Bonn (COP9 und MOP4) zu planen mehr...

Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Bundesfraktion 90/Die GRÜNEN zum Thema "Landwirtschaft und Klimaschutz"

  • 14.05.2007: Auf eine kleine Anfrage einiger Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN bezüglich des Beitrags der Landwirtschaft zum Treibhauseffekt und damit zum Klimawandel antwortete das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz jüngst höchst lückenhaft und unbefriedigend und berief sich oft auf mangelnde Daten, ausstehende Forschungen usw. Dabei liegen längst genug stichhaltige Argumente und Fakten auf dem Tisch, die schleunigst Anlass zu einer ökologischen Agrarwende geben müssten. Stattdessen werden „mangels verfügbarer Statistiken“ die klima- und umweltschädlichen Folgen der industriell betriebenen Landwirtschaft kleingeredet, der Vergleich mit der ökologischen Pflanzen- und Tierzucht gescheut. Stattdessen setzt man weiter auf "größer, schneller, billiger", m.a.W. Leistungssteigerung der Tiere. Auf Fragen zu Reduktionszielen vertröstet die Regierung auf zukünftige Forschungsarbeiten. Man erhofft sich Impulse zur Extensivierung der Landwirtschaft durch die reformierte GAP (Gemeinsame Agrarpolitik der EU), vor allem durch die Entkoppelung der Zahlungen an die Landwirte von den erzeugten Mengen, hin zu Direktzahlungen für die Aufrechterhaltung des landwirtschaftlichen Betriebes und flächenbezogene Prämien (pro ha), sowie durch die so genannte Cross-Compliance, der Erfüllung von Tier- und Landschaftsschutzauflagen. Allerdings gibt es auch hier mal wieder viel Spielraum bei der Umsetzung durch die Mitgliedsländer und lange Übergangsfristen. In der Zwischenzeit müssen die Tiere, unsere Gesundheit und die Umwelt weiter leiden. Dabei weiß man sehr wohl, dass Haltungssysteme wie die Weidehaltung oder die Haltung auf Stroh emissionsärmer sind (siehe Antwort auf Frage 8)! Die vollständige Kleine Anfrage mit Antworten können Sie hier hier herunterladen (Download-pdf, 89 KB).

Neue EU-Richtlinie: Umweltverschmutzer sollen zahlen - die IVU Richtlinie

  • 30.04.2007: Die EU-Mitgliedsstaaten hatten bis zum 30. April 2007 Zeit, die aus 1996 stammende und längst in Kraft getretene IVU-Richtlinie in nationales Recht umzusetzen. Deutschland riskiert nun ein Vertragsverletzungsverfahren, da dies trotz der langen Fristen noch immer nicht geschehen ist mehr...

"Tierschutz - Verbesserung durch Kennzeichnung?

  • 30.03.2007: In dem 2005 von der EU-Kommission vorgelegten Tierschutzaktionsplan, der vorstellt, welche Tierschutzinitiativen in der EU bis 2010 geplant sind, ist auch die Einführung eines Kennzeichnungssystems tierschutzgerecht erzeugter Lebensmittel vorgesehen. Durch eine derartige Kennzeichnung soll Verbraucher-forderungen nach höheren Tierschutzstandards und einer stärkeren Einbeziehung des Tierschutzes in die Politik gerecht werden mehr...

EU-Aktionsplan Tierschutz: Bedeutung des Tierschutzes in der EU wächst

  • Am 23. Januar 2006 legte die europäische Kommission dem europäischen Parlament und dem Rat der EU den "Aktionsplan der Gemeinschaft für den Schutz und das Wohlbefinden von Tieren" vor. In diesem Plan werden die Tierschutzinitiativen der Kommission für die kommenden Jahre (von 2006 bis 2010) dargelegt. Die im Protokoll zum EG-Vertrag festgeschriebenen Grundsätze zum Tierschutz und dem Wohlergehen von Tieren werden dabei berücksichtigt mehr...

Weltverbrauchertag: Bessere Verbraucherrechte und mehr Tierschutz durch Tierschutzkennzeichnung?

  • Am 15. März ist Weltverbrauchertag. An diesem Tag erinnern jedes Jahr weltweit Verbraucherorganisationen an die grundlegenden Rechte für Verbraucherinnen und Verbraucher. Zu diesen zählen unter anderem das Recht auf Sicherheit und sichere Produkte, das Recht auf umfassende Informationen, das Recht auf eine freie Wahl und das Recht, gehört zu werden mehr...

Neufassung der Vorschriften zum Schutz von Tieren beim Transport

  • Am 25. Januar 2005 trat eine neue Verordnung zum Schutz von Tieren beim Transport und damit zusammenhängenden Vorgängen in Kraft, die nun seit dem 05. Januar 2007 angewendet werden muss.

Unterschriftenaktion für tierversuchsfreie Forschung in der EU

  • Der Dr Hadwen Trust for Humane Research, unterstützt durch Tierschutz-, Tierrechts- und Verbraucherschutzverbände aus ganz Europa, hat eine Unterschriftenaktion ins Leben gerufen mehr...