Perlen für die Säue

Drecksau? Armes Schwein? Glücksschwein? Schnitzel? Wurst? Speck? Sowohl im menschlichen Sprachgebrauch als auch auf unseren Tellern sind Schweine allgegenwärtig. Das Schimpfwort „Dreckschwein“ hält sich hartnäckig, aber es wird den sauberen und intelligenten Tieren nicht gerecht. Im Gegenteil.

Bevor Schweine geschlachtet werden, leben sie in drangvoller Enge in ihrem eigenen Dreck. Säue werden als lebendige Gebärmaschinen in Kastenständen fixiert und Ferkel müssen wenige Tage nach ihrer Geburt schmerzhafte Verstümmelungen ohne Betäubung über sich ergehen lassen – sie werden förmlich für die Massentierhaltung zurecht gestutzt. Der Verbraucher zahlt nur in Euros einen niedrigen Preis. Der Preis für die Tiere und für die Fleischqualität ist viel höher!

Perlenschleife_Judith-Handy_provieh_IMG_0258Der Konsument entscheidet, ob das alles sein muss. Zeigen Sie Flagge – besser gesagt Perlen! Perlen für die Säue!

Wissen ist Macht – informieren Sie sich über die grausamen Zustände in der Schweinehaltung und teilen Sie Ihr Wissen mit anderen Menschen. Je mehr Verbraucher beim Einkauf ihr Mitgefühl für Tiere zum Ausdruck bringen, umso eher kann sich etwas für die Schweine ändern. Zeigen Sie den Erzeugern, die auf Kosten der Tiere Profit machen, was Sie davon halten! Perlen für die Säue - Schweine haben ein besseres Leben verdient!

Dies ist eine „Perle FÜR die Säue“: Ein ansteckendes Zeichen der Wertschätzung für unsere Nutztiere.

Dies ist auch ein „Denke-dran“: Wenn Sie die Perle tragen und darauf angesprochen werden, denken Sie daran, dass beim Kauf von Lebensmitteln auch deren Herkunft wichtig ist.

Und es ist ein Zeichen der Solidarität: Mit dem Erlös dieser Aktion unterstützt PROVIEH die Aufklärungsarbeit von Bürgerinitiativen gegen industrielle Intensiv-Tierhaltungsanlagen im bundesweiten Netzwerk „Bauernhöfe statt Agrarfabriken“.

Jede Spende für eine „Perle für die Säue“ hilft unserem Einsatz für eine artgerechte, umweltschonende Tierhaltung.


Weitere Artikel zum Thema:

  • Ein breites Bündnis von Anwohnern und Gewerbetreibenen wehrt sich gegen die Errichtung einer Ferkelfabrik, in der pro Jahr über 30.000 Ferkel produziert und mehr als 1.200 Sauen gehalten werden sollen. (03.03.2012) Mehr...