Aktuelle Informationen, Meldungen und Berichte aus dem Europareferat

EU hat Transparenz-Probleme – zähes Ringen um Kennzeichnungen und Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik

  • Das_Europa-Parlament_in_Straßburg-Monika_Albert-pixelioDie meisten Menschen in der EU wollen keine tierischen Produkte, die von Klonen, Klonnachkommen oder unbetäubt geschlachteten Tieren stammen. Doch Kommission und Ministerrat der EU respektieren diesen Willen nicht und verhindern gesetzliche Verbote. Selbst eine Kennzeichnung dieser Produkte lehnen sie ab. Sie wollen Intransparenz, doch der Widerstand gegen die mangelnde Entscheidungsfreiheit für Verbraucherinnen und Verbraucher wächst. Mehr...

PROVIEH ist entsetzt: Weniger statt mehr Nutztierschutz im Reformvorschlag für die Gemeinsame Agrarpolitik

  • 18.10.2011: Der am Mittwoch, dem 12. Oktober 2011 in Brüssel von der EU-Kommission vorgestellte Reformvorschlag für die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) nach 2013 sieht keine Unterstützung für Bauern vor, die höhere Tierschutzstandards einhalten wollen. Mehr...

Meine Landwirtschaft - unsere Wahl

  • logo_web_rgbWenn man Sie fragen würde, wofür Sie Ihre Steuergelder in der EU-Agrarpolitik ausgeben wollen – was würden Sie antworten? Möchten Sie eine Agrarindustrie subventionieren, die scheinbar billig produziert, dabei jedoch sämtliche Folgen für die Tiere, das Klima und die Umwelt ignoriert? Oder möchten Sie Ihr Geld lieber für das Recht und das Wohl der Tiere einsetzen? Für eine artgemäße Haltung, eine ökologische Landwirtschaft und damit für gesunde und hochwertige Lebensmittel? 2011 entscheidet sich, wie die Landwirtschaft von morgen aussehen soll. Sie haben die Wahl – entscheiden Sie mit! Mehr...

Enttäuschende Regelung für Lebensmittelkennzeichnung verabschiedet

  • 08.07.2011: Die Europäischen Institutionen einigten sich auf ein Minimalpaket, das vor allem den Industrieinteressen, nicht aber dem Tier- und Verbraucherschutz dient. Mehr...

Große Worte - wenig Taten

  • 26.05.2011: Am 11. Mai 2011 veröffentlichte das Bundeslandwirtschaftsministerium einen agrarpolitischen Bericht für die Jahre 2007 bis 2011. Anstatt die Weichen für eine bessere Agrarpolitik zu stellen, bietet der Bericht wenig Neues in Sachen Tier- und Umweltschutz. Dabei fehlt es der Regierung nicht an hehren Absichten: Die Landwirtschaft muss weg von der Agrarindustrie hin zu ökologisch verträglichen Kreisläufen. Der Gentechnik aber wird Tür und Tor geöffnet. Was fehlt, sind konkrete Maßnahmen in Richtung Tierschutz und Ökologie. Mehr...

Bauernsternfahrt nach Berlin

  • 24.05.2011: So kann es nicht weitergehen: Die Milchpreise sind im Keller, immer mehr kleine Betriebe müssen aufgeben, die Agrar-Giganten werden immer größer. Die Gentechnik wird gesellschaftsfähig gemacht, Tiere und Pflanzen werden patentiert, und Fleischkonzerne werben Tiermäster für immer neue Intensivmastställe. Ein Richtungswechsel ist dringend nötig. Mehr...

Die verheerenden Folgen der Fleischexporte aus Deutschland und der EU

  • 18.05.2011: Fleischexporte aus der Europäischen Union (EU) behindern die Agrarentwicklung in den sogenannten Entwicklungsländern und bedrohen dort das Leben und die Gesundheit der Menschen. In seiner Lobby- und Förderarbeit setzt sich der Evangelische Entwicklungsdienst (EED) seit seiner Gründung 1999 für die Beendigung dieser Fehlentwicklung ein. Er fördert weltweit zahlreiche Entwicklungsprojekte und -programme (ca. 1.500 im Jahr) für die Bewahrung der Schöpfung, für ein Leben in Würde und für Gerechtigkeit und Frieden. PROVIEH interviewte Stig Tanzmann vom EED, der sich seit April 2010 mit den Problemen der ländlichen Entwicklung befasst. Mehr...

Neue Wahl, neues Glück?

  • 16.05.2011: Die Bremer Bürgerschaft wird am 22. Mai neu gewählt. Allerdings amtiert dort schon eine rot-grüne Regierung, die bereits 2007 (als erste) das Verbandsklagerecht für Tierschutzorganisationen einführte. Welche neuen Meilensteine im Tierschutz könnte Bremen setzen? Mehr...

Geben Sie Ihren EU-Abgeordneten zu denkenKampagnenposter Meine Landwirtschaft

  • Wollen auch Sie mehr Tierschutz in der EU-Agrarförderung? Sollen Schweine wühlen, Kühe Gras fressen, Hühner im Freiland scharren dürfen und Bauern faire Preise für faire Haltung bekommen? Dann stellen Sie Ihren EU-Abgeordneten diese Kuh vor die Tür! Mehr...


Tierschutzperspektiven in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz

  • 09.05.2011: Wie so oft nach den Wahlen blieb im Koalitionsvertrag nicht viel Konkretes übrig von den Versprechen vor der Wahl. Unklar ist, ob es Verbandsklagerechte für Tierschützer auf Landesebene wie in NRW geben wird. Vor der Landtagswahl am 27. März 2011 hatten Grüne wie SPD so einiges versprochen. Mehr...

"Charta für Landwirtschaft und Verbraucherschutz" bietet Protestmöglichkeiten:

  • 06.04.2011: Bundesministerin Ilse Aigner gibt in einem Online-Forum allen Verbraucher/innen die Möglichkeit für Protest und konstruktive Kritik in der Debatte über Nutztierhaltung und die Zukunft der Landwirtschafts-, Lebensmittel- und Verbraucherschutzpolitik. Mehr...

Entscheider zerstritten, Bürgerbeteiligung gefragt Streit um EU-Agrarpolitik

  • EU-Agrarkommissar Dacian Ciolos muss bis Juni 2011 einen Gesetzesvorschlag für die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) der EU nach 2013 ausarbeiten. Seit seinem Amtsantritt Anfang 2010 bemüht er sich, Forderungen aus der Bevölkerung und von Halalkennzeichnung_IMG_9183Nichtregierungsorganisationen wie PROVIEH  nach mehr Umwelt- und Tierschutz dabei zu berücksichtigen (siehe Heft 3/2010). Die Agrarindustrielobby und viele Mitgliedsländer, darunter die Bundes- regierung, wettern dagegen. Es geht aber um die Glaubwürdigkeit und das Überleben der GAP, die einige inzwischen sogar für überflüssig halten. Mehr...

"Agro-Gentechnik jetzt stoppen!" -- Petition braucht 50.000 Unterschriften

Genteller (c) Umweltinstitut München e.V.

  • Die Verfütterung von gentechnisch veränderten Sojabohnen, die mit dem Herbizid Glyphosat behandelt wurden, führt bei Ratten zu Störungen der Fruchtbarkeit und zu einer erhöhten Zahl von Totgeburten. Ob das bei Rindern, Schweinen oder Rindern auch so ist, wurde bisher nicht wissenschaftlich überprüft. Trotzdem werden diese Sojabohnen im Megatonnen-Maßstab in deutschen Intensivtierställen verfüttert. Das ist für PROVIEH ein berechtigter Anlass zur Sorge und Grund genug, zur Unterstützung einer aktuellen Petition des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) aufzurufen. Mehr...

"Tierschutzpaket" als inhaltsleer gebrandmarkt

  • 09.02.2011: Die CDU-CSU Fraktion im Bundestag hat im Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft Brandeisenund Verbraucherschutz ein Verbot der Brandkennzeichnung von Pferden abgelehnt, weil "der Tierschutz keine Frage von Details, sondern eine fortlaufender Gesamtauftrag" sei. Damit brandmarkt die Union das erst vor zwei Tagen von ihrer eigenen Ministerin vollmundig angekündigte "Tierschutzpaket" als inhaltsleere Mogelpackung. Mehr...

"Wir haben es satt!" - BerichtDemo-Berlin_2_Brigitte-Bock

  • 24.01.2010: 22.000 Teilnehmer demonstrierten unter dem Motto "Wir haben es satt - Nein zu Gentechnik, Tierfabriken und Dumpingexporten“ in Berlin. PROVIEH war dabei. Mehr...

Schweine vor dem Kanzleramt

  • 18.01.2011: „Dioxin in unseren Lebensmitteln ist nur das Symptom einer verfehlten Agrarpolitik, die Risikotechnologien wie Gentechnik zulässt und auch noch massiv fördert“, so Rudolf Bühler, Öko-Bauer und Vorsitzender der Bäuerlichen SH_Buehler_BitburgerFotoWagenhan_webErzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall. „Deswegen komme ich am Mittwoch, den 19.01. mit meinen Schweinen vors Kanzleramt und deshalb gehen wir Bauern aus Baden-Württemberg diesen Samstag, den 22.01.2011 um 12 Uhr gemeinsam mit über 120 Verbänden aus Natur- und Verbraucherschutz sowie mit Entwicklungs-Organisationen in Berlin gegen eine industrieorientierte Agrarpolitik auf die Straße, parallel zur Grünen Woche und dem dort abgehaltenen internationalen Agrarministertreffen. Mehr...