Meine Landwirtschaft - Unsere Wahl

logo_web_rgbWenn man Sie fragen würde, wofür Sie Ihre Steuergelder in der EU-Agrarpolitik ausgeben wollen – was würden Sie antworten? Möchten Sie eine Agrarindustrie subventionieren, die scheinbar billig produziert, dabei jedoch sämtliche Folgen für die Tiere, das Klima und die Umwelt ignoriert? Oder möchten Sie Ihr Geld lieber für das Recht und das Wohl der Tiere einsetzen? Für eine artgemäße Haltung, eine ökologische Landwirtschaft und damit für gesunde und hochwertige Lebensmittel? 2011 entscheidet sich, wie die Landwirtschaft von morgen aussehen soll. Sie haben die Wahl – entscheiden Sie mit!

Welche Lebensmittel landen auf unseren Tellern? Sind sie gesund? Wie werden sie produziert? Welche Agrarpolitik steckt dahinter? Diese und andere Themen werden in der bundesweiten Kampagne „Meine Landwirtschaft – unsere Wahl“  diskutiert. Neben vielen Organistationen und Initiativen gehört auch PROVIEH zu den Trägern dieses Projektes. Es geht um die Frage, in welche Richtung sich die europäische Agrarpolitik in Zukunft entwickeln soll. Ob wir gutes Essen aus einer anständig bezahlten, nachhaltigen und regional wirtschaftenden Landwirtschaft möchten oder ob wir die Agrarpolitik lieber den Lobbyisten überlassen. Und wie hängt der Hunger in den Entwicklungsländern mit der vorherrschenden Agrar- und Ernährungspolitik in Europa zusammen? Was haben unserer Dumping-Exporte damit zu tun?

Noch fühlt sich die Bundesregierung  zu sehr der Agrarindustrie verpflichtet, doch der Druck der Öffentlichkeit für eine ökologische und soziale Umorientierung der europäischen Agrarpolitik wächst. Denn Landwirtschaft ist auch Verbrauchersache.

huehnerkorbDie Bürger wollen mitreden. Sie wollen wissen, was sie essen und wie es produziert wird. Ab 2013 werden die EU-Agrargelder neu verteilt. Der EU-Agrarkommissar Dacian Cioloş hat dazu aufgerufen, dass sich alle Bürger an der Diskussion beteiligen, wie unsere Landwirtschaft in Zukunft aussehen soll. Die Kampagne „Meine Landwirtschaft -  Unsere Wahl“ soll ermöglichen, dass Ihre Stimme in Deutschland und Europa gehört wird. Wofür wollen Sie ihre Steuergelder einsetzen? Entscheiden sie mit, auf www.meine-landwirtschaft.de.

Christina Petersen