Klonen heißt Leid vervielfachen

Wir lassen uns kein Klonfleisch unterjubeln!Die deutsche Bundesregierung verhinderte trotz Bedenken des Europäischen Ethikrates und massiver Proteste von Tierschutzorganisationen am 29.03.11 im Vermittlungsausschuss der EU ein umfassendes Verbot für das Klonen zur Nahrungsmittelerzeugung bzw. den Verkauf von Klonerzeugnissen. Der Handel mit Produkten aus Nachkommen im Ausland geklonter Nutztiere bleibt damit gegen den Willen einer großen Bevölkerungsmehrheit in der EU uneingeschränkt möglich. Damit wird indirekt das Klonen in Drittländern gefördert.

"Die schwarz-gelbe Regierung erscheint lernunfähig. Auch nach der Wahlschlappe in Baden-Württemberg ignoriert sie weiter die Wählerwünsche", so Prof. Sievert Lorenzen, Vorsitzender von PROVIEH. In Umfragen sprechen sich 79 % der Europäer gegen das Klonen aus. Der Europäische Ethikrat (EGE) sieht "angesichts des gravierenden Tierleids und der gesundheitlichen Probleme von Klontieren keine überzeugende Rechtfertigung für das Klonen zur Nahrungsmittelproduktion." Wissenschaftlichen Studien der Europäischen Lebensmittelaufsichtsbehörde (EFSA) zufolge sind die Gesundheit und das Wohlergehen eines bedeutenden Teils der Klone und ihrer Ersatzmütter oft schwer beeinträchtigt, was häufig sogar zum Tod führe.

„Klonen heißt Leid vervielfachen. Die Regierung hat sich als handlungsunfähig erwiesen. Nun muss der Handel handeln. PROVIEH erwartet ein offenes Bekenntnis aller Fleischverarbeiter und des Lebensmitteleinzelhandels zum Verzicht auf den Handel mit Produkten geklonter Tiere und ihrer Nachkommen.“, kündigt Lorenzen eine europaweite Kampagne gegen Klonfleisch an.

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