Interessanter Radiobeitrag von Bayern 2 über die Folgen des übermäßigen Fleischkonsums

12.07.2011: Der Bericht führt durch die Geschichte der Massentierhaltung und zeigt auf, warum es dringend nötig ist, umzudenken.

In der Radiosendung wird geschildert, wie der subventionierte Fleisch-Wahnsinn nicht nur zu günstigen Preisen führt und damit Überkonsum ermöglicht, sondern beleuchtet außerdem die daraus folgenden massiven negativen externen Effekte. Der enthemmte Konsum schadet nicht nur der Volksgesundheit, sondern schädigt gegenwärtige wie zukünftige Generationen in vielerlei Hinsicht.

Gewässer- und Bodendegradation durch Überdüngung und einseitigen Anbau von Futterpflanzen in Monokulturen, die Vermehrung und Verbreitung antibiotikaresistenter Erreger, Ressourcenverschwendung, Welthunger, Zerstörung von kleinbäuerlichen Betrieben sowie fortschreitender Klimawandel sind nur einige Beispiele auf der langen Liste von Folgeschäden.

Und nicht zu vergessen: das unermessliche Leid der Tiere, die, zur Ware degradiert, hochgezüchtet und eingepfercht ihr Leben fristen müssen, um hinterher ein möglichst günstiges Mittagessen abzugeben.

Die im Beitrag aufgezeigten Lösungsansätze wie beispielsweise eine Rückkehr zur kleinbäuerlichen Kreislaufwirtschaft, Reduktion des Pro-Kopf-Konsums tierischer Erzeugnisse und bessere Tierschutzgesetze sind unabdingbar, wenn man sich die globalen Folgen der derzeitigen Wirtschaftsweise vor Augen führt.

Den vollständigen Beitrag können Sie anhören unter http://www.br-online.de/bayern2/radiowissen/radiowissen-fleisch-konsum-ID1310024491435.xml

Ira Belzer, Fachreferat Witzenhausen