Archiv 2011

Importprodukt Tierquälerei

  • 16.11.2011: Kaum noch eine Woche vergeht, ohne dass in den Medien auf die üblen Folgen der industriellen Intensivtierhaltung hingewiesen wird. Schon eine moderate Reduzierung der Tierdichte würde viel verbessern helfen, ohne dass gleich ein Stallumbau vorgenommen werden müsste. Warum also stellen die Bauern nicht einfach auf eine weniger intensive Haltung um? Weil der Handel mit Tierprodukten mittlerweile weltweit geschieht und weil der Tierschutz noch zu wenig Beachtung beim Handel findet. Mehr...

Groß – größer – am größten - Betriebsgröße versus Tierwohl

  • 20.09.2011: Vertreter der Agrarindustrie beteuern immer wieder, dass Tiere in großen Tierhaltungsanlagen nicht leiden müssen. Angeblich sei die Größe einer Anlage für das Tierwohl nicht entscheidend. Auf der Brandenburger Bauernversammlung im Juni 2011 applaudierten rund 500 Landwirte einem entsprechenden Statement der Agrar-ministerin. Mehr...

Verbrannt, erstickt, verendet - Opfer der Massentierhaltung

  • 31.08.2011: Brände, Blitzeinschläge und Stromausfälle hat es auch früher schon auf Bauernhöfen gegeben, doch die Tiere standen meistens auf der Weide. In der Massentierhaltung tun sie es nicht mehr, sie stehen  in großen Ställen, und wenn diese brennen, müssen sie in den Flammen oder im Rauch elendig umkommen. Fluchtwege gibt es für sie nicht. Doch der qualvolle Tod im Massenstall findet nicht nur bei Feuer statt, er kann auch eintreten, wenn Lüftung, Klimatechnik, automatisierte Fütterung oder Tränkevorrichtung versagen. Dafür genügen einfache Stromausfälle, denn die technischen Systeme brauchen Strom. Mehr...

"Tierwohl" darf weder Worthülse noch Nischenprodukt sein

  • 07.07.2011: Immer mehr Menschen legen Wert darauf, dass Nutztiere ein ihrer Art gemäß akzeptables Leben hatten, bevor sie am Schlachthof enden. Auch für Schweine ist das Leben vor dem Schnitzel aber meist ein Schweineelend. Wer nun für seine Produkte mit mehr "Tierwohl" wirbt, muss sich gefallen lassen, dass man sich genau anguckt, was für Verbesserungen für die Schweine tatsächlich drin sind. Das schmeckte der "ISW - Interessensgemeinschaft der Schweinehalter Wirtschafts-GmbH" nicht. Mehr...

EHEC ist kein Gemüsebewohner, sondern ein Produkt der Massentierhaltung

  • 14.06.2011: Verkeimte Gemüsesprossen wurden als Quelle für die zahlreichen EHEC-Erkrankungen der vergangenen Wochen identifiziert. Wie der Darmkeim letztlich auf die Keimlinge kam, ist nicht geklärt. Woher er stammt, dagegen schon. "Kolibakterien sind keine Gemüsebewohner. Sie bewohnen den Darm von Mensch und vielen Tieren", so Prof. Sievert Lorenzen. Es gelte als gesichert, dass die meisten, wenn nicht alle EHEC-Stämme im Zuge der intensiven Massentierhaltung entstanden sind, schreibt der Kieler Zoologe in einem Beitrag des PROVIEH Magazins 02-2011. Lorenzen geht davon aus, dass vor allem Rinder aus konventioneller Intensivtierhaltung das Reservoir für den gefährlichen Krankheitserreger sind. Mehr...

300 Professoren fordern Ausstieg aus der Massentierhaltung

  • 11.01.2011: In einem gemeinsamen Appell haben über 300 Professorinnen und Professoren sowie weitere Wissenschaftler zum Ausstieg aus der Massentierhaltung aufgerufen. Mehr...