Die Honigfrau - Wie ich meinen Träumen Flügel verlieh

Die-Honigfrau_presse_coverTitel: Die Honigfrau - Wie ich meinen Träumen Flügel verlieh

Autorin: Agnes Flügel, mit einem Vorwort von Sarah Wiener

Verlag: Ludwig Verlag München, 2011

ISBN: 978-3-453-28028-1

Preis: 19,99€ (Gebundene Ausgabe)

Agnes Flügel ist Imkerin aus Leidenschaft. 10 Jahre lang arbeitete sie als erfolgreiche Online-Redakteurin, doch nach und nach kamen ihr immer mehr Zweifel am Sinn ihrer Tätigkeit. Schließlich wagte sie die Flucht nach vorne und tauschte eine schicke, fünf-Zimmer-Altbau Wohnung in Hamburg gegen ein kleines Reetdach Häuschen an der Ostsee in der Nähe von Eckernförde.  Ihre Begeisterung für Bienen begann vor sechs Jahren mit einem Fahrradunfall. Damals lernte die studierte Kulturwissenschaftlerin den Imker Bernie kennen, dem sie heute ihr umfangreiches Wissen über diesen alten Beruf verdankt.

Agnes_Fluegel-presse_04-(c)Silke_GoesIm Buch „Die Honigfrau – Wie ich meinen Träumen Flügel verlieh“ erzählt Frau Flügel detailliert und voller Begeisterung, wie aus einem Hobby eine Leidenschaft und schließlich ihr Traum-Beruf wurde. Dabei vermittelt Sie dem Leser einen Eindruck von der Faszination, die Bienen ausüben: Sie erklärt, wie ein Bienenstaat funktioniert, berichtet von der Tanz-Sprache dieser kleinen Insekten und verdeutlicht immer wieder, wie ungemein wichtig Bienen für unser gesamtes Ökosystem sind. Dabei wirkt der Erzählstil von Frau Flügel nicht im negativen Sinne belehrend. Vielmehr nimmt Frau Flügel den Leser mit auf eine Reise, bei deren Ende man die Bienen mit anderen Augen betrachtet. Kleine Anekdoten über den Wechsel vom Stadt- zum Landleben, ihre neuen Nachbarn oder verschiedene Imkerfreunde machen Ihr Buch zu einem kurzweiligen Lese Spaß für Jung und Alt.

„Und wie unglücklich wären wir alle ohne Bienen! Es mag pathetisch klingen, ist jedoch eine Tatsache: Unsere Existenz ist eng mit dem Wohl der nützlichen Insekten verbunden. Bienen sind der leise brummende, abgasfreie Motor unserer Landwirtschaft.“ (Sarah Wiener, aus dem Vorwort)

Christina Petersen