Aktuelle Pressemeldungen

End the Cage Age: Europaweites Tierschutzbündnis will Zeitalter der Käfige beenden

09.10.2018: Die Europäische Bürgerinitiative »End the Cage Age« will die tierquälerische Käfighaltung von Hühnern, Kaninchen und anderen landwirtschaftlich genutzten Tieren in allen EU-Ländern beenden. Dafür werden in einem Jahr eine Millionen Unterschriften gesammelt.

Die Qualkastration bei Ferkeln zu verlängern darf keine Option sein

02.09.2018: Gemeinsame Pressemitteilung: Das Bündnis für Tierschutzpolitik verurteilt den Vorstoß des bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder, die betäubungslose Ferkelkastration für weitere fünf Jahre zuzulassen. Die Argumente der bayerischen Staatsregierung rechtfertigen keinesfalls, das seit 2013 beschlossene Ende dieser tierquälerischen Praxis noch länger hinauszuzögern. Mehr...

Staatliches Tierwohlkennzeichen - Keine Kompromisse beim Ringelschwanz

05.07.2018: Tierschutz- und Umweltverbände verabschieden gemeinsames Positionspapier zum staatlichen Tierwohlkennzeichen. Die Organisationen fordern eine verpflichtende Haltungskennzeichnung bis Ende der Legislatur sowie starke Einstiegskriterien für das staatliche Tierwohlkennzeichen. Mehr...

Pressemitteilung: Fachgespräch zu Tiertransporten - FDP rudert zurück

26.06.2018, Berlin: Beim gestrigen Fachgespräch im Bundestag zu Tiertransporten in Drittstaaten revidierte die FDP ihren ursprünglichen Antrag. Nur die Schlachttierexporte müssten beendet werden, die Zuchttierexporte stellten kein Problem dar. Mehr...

Pressemitteilung: Schleswig-Holstein zeigt Haltung

18.06.2018: PROVIEH e.V. begrüßt den Antrag der schleswig-holsteinischen Landtagsfraktionen CDU, Bündnis 90/DIE GRÜNEN und FDP zur Einführung einer Haltungskennzeichnung für Fleisch- und Milchprodukte. Mit breiter Mehrheit wurde diesem am 15.6.18 im Landtag in Kiel stattgegeben. Mehr...

Gemeinsame Pressmitteilung: Haltungskennzeichnung von Fleisch

17.05.2018: Tier- und Umweltschutzorganisationen gegen Initiative Tierwohl als eigene Label-Stufe. Acht Organisationen aus Tier- und Umweltschutz beziehen gemeinsam Stellung zur Haltungskennzeichnung von Fleisch: Die derzeit gültigen Kriterien der Initiative Tierwohl (ITW) liegen kaum über dem gesetzlichen Mindeststandard; eine eigene Kennzeichnungsstufe nach ITW-Kriterien ist daher nicht zu rechtfertigen. Mehr...


Freiwilligkeit ist beim Tierwohl keine Option

24.04.2018: PROVIEH und Naturland fordern eine staatliche Haltungskennzeichnung für Fleisch und Wurstwaren. Die Kennzeichnung muss verpflichtend sein und sich an der Eier-Kennzeichnung orientieren, fordern die Tierschutzorganisation und der Öko-Verband gemeinsam im Vorfeld der Agrarministerkonferenz (AMK) in Münster. Mehr...

 

Lebensmitteleinzelhandel blockiert Alternativen zur betäubungslosen Ferkelkastration

05.04.2018: Ab 01.01.2019 ist das Kastrieren von Ferkeln ohne Betäubung endlich gesetzlich verboten. Nun muss die Lebensmittelbranche geschlossen praxistaugliche Alternativen unterstützen, damit Landwirte das millionenfache Leiden beenden können. Mehrere Einzelhandelsketten blockieren aber den Ausstieg aus der Kastration aus Angst vor Nachteilen bei der Vermarktung. Mehr...

 

Lidl-Haltungskompass: PROVIEH sieht erheblichen Nachbesserungsbedarf

28.03.2018: Lidl hat sich zur Aufgabe gemacht, ab Ende April die Haltungsbedingungen von „Nutz“tieren zu kennzeichnen und so für mehr Transparenz bei Fleisch aus dem Discounter-Sortiment zu sorgen. PROVIEH e. V. sieht dabei erheblichen Nachbesserungsbedarf. Mehr...

 

Regierungserklärung: Wo bleibt der Umbau der Tierhaltung?

26.03.2018: Die Antrittsrede der neuen Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner ist enttäuschend unkonkret. Klöckner verspricht zwar, rechtliche Lücken in der Tierschutzgesetzgebung zu schließen. Über den längst überfälligen Umbau der Tierhaltung verliert sie jedoch kein Wort. „Ich will, dass es allen Tieren gut geht“, sagt Klöckner. Konkrete Ansätze hierfür fehlen gänzlich. Mehr...

 

Pressemitteilung: Neun Verbände fordern Ende der Lebendtierexporte

20.03.2018 Berlin: Am Mittwoch werden im Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft im Bundestag die qualvollen Tiertransporte in außereuropäische Länder verhandelt. PROVIEH fordert in einem gemeinsamen offenen Brief mit acht weiteren Verbänden einen sofortigen Stopp der Schlachttierexporte in Drittstaaten sowie ein Aussetzen der Zuchttiertransporte.

 

Durchbruch bei der Haltungskennzeichnung: Bauernverband schlägt Fleischkennzeichnung vor

13.03.2018: Der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied, schlägt erstmals eine Kennzeichnung der Haltungsbedingungen von Fleischprodukten vor. Der Nutztierschutzverband PROVIEH begrüßt das Umdenken des Bauernverbandes. Jetzt ist die Politik gefragt. Mehr...

 

Lidl führt Haltungskompass ein: Vorstoß richtig – Umsetzung mangelhaft

02.02.2018: Lidl führt im April 2018 einen Haltungskompass für Frischfleisch ein. Vorbild soll das Eierkennzeichnungsmodell sein. Der Vorstoß ist zwar begrüßenswert, aber die Kriterien sind leider unbefriedigend. Mehr...

 

Barbara Otte-Kinast: Zurück zum Schwänzekupieren, zurück in den Stall!

30.01.2018: Niedersachsens Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast (CDU) tut alles, um die erfolgreiche Arbeit von Christian Meyer (Grüne) auszulöschen. Dabei nimmt sie sogar Rückschritte im Tierschutz in Kauf. Mehr...

 
FDP und Grüne fordern Stopp von Lebendtierexporten in Drittstaaten

18.01.2018: Berlin. Mit je einem Antrag bringen FDP und Grüne heute das Thema Tiertransporte in die parlamentarische Diskussion. PROVIEH begrüßt die Initiative der Parteien, die besonders qualvollen Tiertransporte in Drittstaaten zu stoppen. Mehr...

 

Bauernverband fordert Zulassung von krebserregender Substanz zur Ferkelkastration

12.01. 2018: Der Bauernverband fordert die Zulassung des Medikaments „Lidocain“ und hat damit nach Auffassung von PROVIEH eine bedenkliche Fehlentscheidung getroffen. Lidocain ist ein Lokalanästhetikum, das zur Schmerzausschaltung bei der Ferkelkastration angewendet werden soll. Ein Stoffwechselabbauprodukt von Lidocain verfügt jedoch nachweislich über krebserregendes und erbgutschädigendes Potenzial. Aus diesem Grund versagen die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) und das Committee for Medicinal Products for Veterinary Use (CVMP) auch die Zulassung bei Lebensmittel liefernden Tieren. Mehr...

 

Sondierungsgespräche – Gesetzliche Haltungskennzeichnung statt Pseudo-Label

08.01.2018: Am Dienstag werden zwischen Union und SPD Agrarthemen sondiert. Der Ernährungsreport 2018 zeigt: 85 Prozent der Deutschen wünschen sich angaben zu den Haltungsbedingungen  der Tiere bei Produkten tierischen Ursprungs. Die Deutschen befürworten also eine klare Haltungskennzeichnung, wie es sie beim Ei schon gibt. Mehr...