Eier-Initiativen gegen Kükentötung

Bislang ist es in Deutschland üblich, die männlichen Geschwister der Legehennen, die „Eintagsküken“, durch Schreddern oder durch Kohlendioxid zu töten. Sie gelten als „unwirtschaftlich“, weil sie keine Eier legen und für die Mast zu wenig und zu langsam Muskelfleisch ansetzen. Jährlich werden also bis zu 45 Millionen männliche Küken getötet.

Habeck lässt die Vögel raus! Fragt sich nur wie lange?

Pressemittleilung, 06.04.2017

Der Nutztierschutzverein PROVIEH e.V. begrüßt den Erlass des Ministeriums für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume Schleswig-Holstein zur Aufhebung der Aufstallungspflicht. Doch nicht jedes Geflügel kommt in den Genuss des Freilaufs, da die Aufstallungspflicht in Risikogebieten sowie in Gebieten mit hoher Geflügeldichte erhalten bleibt. Momentan herrscht auf einem Fünftel der Fläche in Schleswig-Holstein noch die Stallpflicht.

Nutztierschutz in Deutschland lebt von Ausnahmen und Übergangsfristen

Weicher Ausstieg aus dem Kastenstand: Ob Sauen das auch so sehen?

Das Ergebnis der Agrarministerkonferenz zum Thema Kastenstandhaltung von Sauen scheint nur wenige Beteiligte zufriedenzustellen. Der Bauernverband befürchtet ein Sterben der sauenhaltenden Betriebe, der Tierschutz bemängelt Übergangsfristen für gesetzliche Vorgaben, die seit fast 30 Jahren bestehen.

Wenn wir die Tiere fragen könnten, dann würden sie ganz sicher für ein sofortiges Ende dieser grausamen Haltungsform stimmen.

Brennpunkt Bullenmast

Die beklagenswerte Situation der Kälber und Rinder gab 1973 den Ausschlag für Margarethe und Olga Bartling den „Verein gegen tierquälerische Massentierhaltung“ zu gründen. Die Schwestern haben auf einer Studienfahrt die unwürdigen Lebensbedingungen der Kälber und die schlechte Haltung der Rinder gesehen und wussten, dass sie handeln mussten. Vier Jahrzehnte später stellt sich die Frage, ob die beiden Schwestern mit der Entwicklung des Tierschutzes in der „Nutz“tierhaltung zufrieden wären. Vieles hat sich seit den siebziger Jahren maßgeblich verbessert.

Berechnungen von PROVIEH zeigen: Geflügelpest hat ihren Ursprung in der Geflügelwirtschaft

Pressemitteilung, 28.03.2017: PROVIEH hat eine Statistik erstellt. Auf Grundlage von Zahlen des Zentralverbandes der deutschen Geflügelwirtschaft und des Bundes Deutscher Rassegeflügelzüchter rechnen wir mit rund 8.000 gewerblichen und 180.000 privaten Haltungen. Das ergibt ein Verhältnis von 4 Prozent zu 96 Prozent.

No-Name oder Marke. PROVIEH Fachreferentin Stefanie Pöpken im ZDF-Interview

Lachs, Champagner und Sushi: Luxus gibt es auch beim Discounter. Wie gut sind diese Produkte? In einer umfangreichen Verbraucherstudie untersucht Nelson Müller, was wirklich besser schmeckt: No-Name oder Marke. Nelson Müller beleuchtet auch die Nachteile der Produktion von edlen Lebensmitteln. Beispiel Büffelmozzarella: Er gilt als Rarität, als aromatisch und gesund. Doch die Wasserbüffel sind anspruchsvoll, und für die männlichen Kälber der Tiere gibt es keinen Markt, sodass viele Jungtiere schnell geschlachtet werden.

Unterricht in der Schule - Erlebnisbericht einer Tierschützerin, die auszog um zu unterrichten

 

Unser „Informationsheft für Schüler – Unsere „Nutz“tiere“ ist nun schon seit einigen Monaten im Umlauf. Die große Resonanz überwältigt uns. Wir fühlen uns in dem Vorhaben bestärkt, Schulkindern ein Grundwissen zur „Nutz“tierhaltung und zum Tierschutz zu vermitteln.  

PROVIEH im Schulunterricht

Seiten