Alternativen zur betäubungslosen Ferkelkastration - Brief an den Lebensmitteleinzelhandel

Die Übergangsfrist bis zum gesetzlichen Verbot der betäubungslosen Ferkelkastration läuft Ende des Jahres aus, doch bisher scheinen keine zufriedenstellenden Lösungen für Landwirte und Tiere zur Verfügung zu stehen. Gesetzlich erlaubt sind Verfahren, die eine zufriedenstellende Schmerzausschaltung beim chirurgischen Eingriff der Kastration männlicher Ferkel gewährleisten. Doch am Ende bleibt die Kastration, bei der den Tieren die Hoden vollständig entfernt werden. Die einzige Alternative bildet die Ebermast mit und ohne Immunokastration. 

Der Kritische Agrarbericht 2018

Das AgrarBündnis – ein Dachverband von 25 Organisationen aus Landwirtschaft, Umwelt-, Tier- und Verbraucherschutz sowie Entwicklungsarbeit – hat den kritischen Agrarbericht 2018 herausgebracht. Der Schwerpunkt lautet diesmal „Globalisierung gestalten.“ Auf 336 Seiten durchleuchten die Autoren (politische) Möglichkeiten, wie eine nachhaltige Landwirtschaft gestaltet werden kann. Dabei setzen sie sich kritisch mit Problemfeldern der aktuellen agrarpolitischen Debatte auseinander und zeigen eine andere Ausrichtung der Agrarpolitik auf.

Die Große Koalition und Tierschutz: Wo bleibt der Umbau der Tierhaltung?

Der Koalitionsvertrag zwischen Union und SPD steht. Echte Verbesserungen in der Tierhaltung?  – Fehlanzeige. Anstatt Landwirte mit gezielter Förderung beim erforderlichen Umbau der Tierhaltung zu unterstützen und so die Tierhaltung endlich zukunftsfähig zu machen, wird an längst überfälligen Symptomen herumgedoktert.

Tierwohllabel statt gesetzlicher Haltungskennzeichnung

Von unendlichen Weiten in die Box - Ein Gespräch mit Tierfilmer Marc Lubetzki

 

Du hast auf zahlreichen Reisen Wildpferde beobachtet. Wo warst du überall?

Darf ich noch nicht verraten. Seit letztem Sommer habe ich ein paar Sachen im Blog veröffentlicht. Aber ich muss zurückhaltend sein, weil die Highlights in einer Dokumentation erscheinen sollen.  

 

Was uns jetzt interessiert ist die Übertragung auf die „Haus“pferde. Du hast ja selbst auch drei Pferde Zuhause. Welche Erkenntnisse haben dich beim Filmen besonders beeindruckt beziehungsweise überrascht?

Film: Das System Milch – wie unser Agrarsystem Mensch und Tier ausbeutet

Der neue Dokumentarfilm „Das System Milch“ von Andreas Pichler zeigt eindrucksvoll, wie unser Agrarsystem aus dem Ruder läuft. Die europäische Milchindustrie versucht immer neue Märkte zu erobern. Milchbauern werden immer stärker unter Druck gesetzt. Und Kühe werden zu Hochleistungsmaschinen degradiert, die nur einen Wert haben, solange sie Jahr für Jahr ein Kalb gebären.

FREI UND FAIR? Internationaler Agrarhandel im Interesse von Mensch und Umwelt

Wie können wir internationalen Agrarhandel fair, sozial und ökologisch gestalten? Auf diese Frage suchte die Tagung „Frei und Fair? Internationaler Agrarhandel im Interesse von Mensch und Umwelt“ in Hofgeismar eine Antwort. Am 22. und 23. September 2017 wurde in Vorträgen, Debatten und Arbeitsgruppen mit Wissenschaftlern, Praktikern, NGO-Vertretern und Interessierten zum Thema Agrarhandel diskutiert. Ein kurzer Überblick über die wichtigsten Beiträge:

82 Prozent der Bürger für eine verpflichtende Haltungskennzeichnung

Wie eine aktuelle Forsa-Umfrage im Auftrag des BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz) zeigt, sprechen sich 82 Prozent der Bürger für eine verpflichtende Haltungskennzeichnung in Anlehnung an die bereits etablierte Eierkennzeichnung von 0 – 3 aus. Sie wünschen sich, dass alle tierischen Lebensmittel über diese Kennzeichnung verfügen, damit erkennbar ist, aus welchen Haltungssystemen die Tiere stammen, deren Produkte sie konsumieren.
Verbraucher wollen strengere gesetzliche Vorgaben

Schulprojekt „Artgerecht – nicht ungerecht!“ gewinnt Hessischen Tierschutzpreis 2017

25 Schülerinnen und Schüler aus den zehnten Realschulklassen der Jahnschule Hünfeld nahmen am Hessischen Tierschutzpreis für Schulen 2016/17 teil. Im Rahmen dieses Wettbewerbs arbeiteten die Schüler fünf Monate an ihrem Projekt. Das Thema war die Intensiv- und Biohaltung von „Nutz“tieren. Darüber hinaus beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler mit den gesetzlichen Vorgaben für die Haltung von „Nutz“tieren und gingen der Frage nach, was sich ändern müsste, um diesen eine artgerechte Haltung zu bieten.

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