PROVIEH stellt Mitglied im neuen Tierschutzbeirat Schleswig-Holstein

Mit der ersten Sitzung am 20. September 2016 nahm der neue Tierschutzbeirat Schleswig-Holstein seine Arbeit auf und PROVIEH ist dabei! Damit ist PROVIEH neben dem Runden Tisch „Tierschutz in der Nutztierhaltung in Schleswig-Holstein“ in einem weiteren wichtigen Gremium für den Tierschutz in Schleswig-Holstein vertreten. Das freut uns sehr!

Sauen raus aus dem Käfig!

19.09.2016: Die langjährige Forderung von PROVIEH nach Abschaffung von Kastenständen und Abferkelkäfigen für Sauen bekommt immer mehr Rückhalt durch einen Bericht der EU-Kommission, verfasst auf der Grundlage von Besichtigungsreisen zu Betrieben mit tierfreundlicher Schweine- und Sauenhaltung in Skandinavien, und nun auch durch eine Stellungnahme der Tierärztlichen Vereinigung für Tierschutz (TVT). In beiden Fällen werden die Vorzüge der tiergerechteren Schweinehaltung untermauert.

Derzeitige Gesetzeslage

Kunstwettbewerb


Sicher haben Sie sich schon einmal gefragt, wo Fleisch, Milchprodukte oder Eier herkommen. Wie werden die Tiere gehalten? Wie fühlt sich ein Leben als "Nutz"tier an?

Um der Perspektive der Tiere auf künstlerischem Wege näher kommen, veranstaltet PROVIEH auf Anregung der Regionalgruppe Kiel den Kunstwettbewerb "Ein Leben als "Nutz"tier":

Den Schredderküken folgen die Wegwerfkälber

 

Pressemitteilung

12.02.2016: In den Niederlanden wurden in diesem Monat mindestens dreihundert gesunde Kälber eingeschläfert, angeblich weil sie „leichtgewichtig“ waren. Tatsächlich aber war kein Platz für sie im Stall, wie Viehhändler berichteten.
 
Die Zuchtauswahl bei Milchviehrassen konzentriert sich allein auf eine hohe Milchleistung. Deshalb sind die männlichen Kälber dieser Hochleistungs-Rassen (Holstein Friesian, Jersey) nahezu wertlos für die Mast. Zu gering ist die Fleischausbeute, zu unrentabel eine längere Mast.

Volksbegehren gegen Massentierhaltung: Jetzt ist der Erfolg amtlich

28.01.2015: Der Landesabstimmungsausschuss hat heute die endgültige Unterschriftenanzahl für das am 14.1 zu Ende gegangene Volksbegehren gegen Massentierhaltung vorgelegt, demnach haben  103.545  BürgerInnen ihre Stimme abgegeben. Das Aktionsbündnis Agrarwende Berlin-Brandenburg sieht diesen hohen Zuspruch als klaren Wunsch der Bevölkerung für artgerechtere Tierhaltung und einer insgesamt nachhaltigeren Landwirtschaft. Das so eindeutig ausgefallene Ergebnis des Volksbegehren empfinden die Initiatoren als Auftrag und als Ansporn, die Diskussion jetzt auf eine neue Ebene zu setzen.

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