„Nutz“tierschutz im Unterricht für Hamburger Schulen. Ein Projekt von PROVIEH und der BUDNIANER HILFE e.V. 

Für die menschliche Ernährung werden Millionen „Nutz“tiere gehalten und doch wissen viele nur wenig über die Bedingungen in der landwirtschaftlichen Tierhaltung und die Bedürfnisse von beispielsweise Hühnern, Schweinen oder Rindern. Wie leben landwirtschaftlich genutzte Tiere heute? Welche Bedürfnisse haben sie?

PROVIEH möchte Schulkindern der 5. bis 7. Klassen das Themenfeld „Nutz“tierhaltung und „Nutz“tierschutz näherbringen und eine Plattform für Fragen schaffen. Deshalb bietet der Verein für das kommende Schuljahr 2019/20 „Nutz“tierschutz im Unterricht für Hamburger Schulen an. Das Projekt wird gefördert durch die BUDNIANER HILFE e.V.. 

Die BUDNIANER HILFE wurde 1997 in Hamburg von engagierten Mitarbeitern der Firma BUDNI und der Familie Wöhlke gegründet. Unter dem Motto „Gemeinsam helfen in der Nachbarschaft!“ vernetzt die BUDNIANER HILFE unterschiedlichste Personen, Firmen und Einrichtungen, um junge Menschen in ihrer Entwicklung zu unterstützen.

Die von PROVIEH gestalteten Unterrichtseinheiten vermitteln Grundlagen, wie „Nutz“tiere in Deutschland gehalten werden, welche arttypischen Bedürfnisse und Verhaltensweisen sie haben und wie eine an den Tieren ausgerichtete Haltung aussehen könnte. Dabei stehen vor allem die drei großen „Nutz“tierrassen Rind, Schwein und Huhn im Fokus. Um das Thema in einen globalen Kontext zu setzen, wird mit den Schülern und Schülerinnen der Frage nachgegangen, welche Auswirkungen die industrielle „Nutz“tierhaltung auf das Klima hat. 

Hinter jedem tierischen Lebensmittel steckt ein Lebewesen, das eigene Bedürfnisse hat. Die Unterrichtseinheiten sollen dazu anregen, das eigene Konsumverhalten zu hinterfragen und die Schüler für den Alltag zu sensibilisieren. Gemeinsam gehen wir unter anderem der Frage nach: „Wie viel Tier ist eigentlich täglich auf meinem Teller?“

 

Svenja Taube

Ansprechpartner: Svenja Taube
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