PROVIEH auf dem Münchner Tollwood-Sommerfestival

„Wege entstehen dadurch, dass man sie geht.“ (Franz Kafka)

15.07.2014: Obiger Leitspruch zum Tollwood-Sommer-Festival 2014 bezieht sich auch dieses Mal wieder auf die Kampagne „Artgerecht“ - gegen industrielle Intensivtierhaltung.
Seit bereits 26 Jahren zieht ein kulturelles Angebot von Musik, Theater, Kabarett und Kunst in Verbindung mit ökologischem Bewusstsein und Nachhaltigkeit Besucherströme an. 900.000 waren es beim letzten Sommerfestival.
In der „Tierstraße“ wurde diesmal durch den Aktionskünstler HA Schult die Entfremdung von Mensch, Tier und Umwelt teils verstörend, teils ironisch und zum Nachdenken anregend gezeigt.
Natürlich wurden auf dem gesamten Festivalgelände nur biozertifizierte Nahrungsmittel angeboten und die Tollwood-Chefin Rita Rottenwallner kämpft dafür, dass dies in Zukunft auch bei allen anderen Großveranstaltungen in München, sowie in den öffentlichen Kantinen der Fall ist. In den Münchner Kindergärten konnte sie dies schon auf den Weg bringen. Hierfür und für ihr großes Engagement zur Förderung des Umwelt-, Natur- und Tierschutzes erhielt sie u. a. den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland.

„Es gibt ein Leben vor Wurst und Schnitzel“ der Protest bei der „Demonstration der Tiere“ die am Eingang zum Festivalgelände stehen, entspricht ganz der Arbeit von PROVIEH.
So freut es uns ganz besonders, dass wir nun schon zum zweiten Mal am „Grünen Pavillon“ (für 2 Tage kostenfrei) einem breiten Publikum die Problematik der Massentierhaltung näher bringen konnten. Und wir sammelten dabei fleißig Unterschriften für ein verbessertes Nutztierschutzgesetz und konnten auch die „Petition für eine Kennzeichnung der Haltungsform auf tierischen Lebensmitteln“ um gut 180 Unterschriften erweitern.

Angela, Carola, Edith, Helga und Uta
PROVIEH-Regionalgruppe München