Terminübersicht


Ein sehr großer Teil unserer Arbeit für das Wohlergehen der Tiere spielt sich fast im Verborgenen ab. Um Sie ein wenig hinter die Kulissen blicken zu lassen, geben wir Ihnen hier einen Überblick über Veranstaltungen, bei denen PROVIEH für die Tiere die Stimme erhebt.

 


 

wann: 19.-22. Januar 2009
wo: Brüssel
was: Ausschusssitzungen der Ausschüsse für Landwirtschaft und Umwelt
für
PROVIEH
dabei:
Sabine Ohm & Melanie Peters, Büro Brüssel

Der Ausschuss für Landwirtschaft und ländlichen Raum, sowie der Ausschuss für Umwelt, Volksgesundheit und Lebensmittelsicherheit des Europäischen Parlaments, beraten in ihren Sitzungen vom 19. bis 22. Januar 2009 wichtige Gesetzgebungsiniativen der Europäischen Kommission. So werden die Themen Tierschutz während des Schlachtungsprozesses, der Umgang mit gentechnisch veränderten Organismen (GVO) in Lebens- und Futtermitteln und die Gewährleistung der Lebensmittelqualität erörtert. Noch haben die Europaparlamentarier die Möglichkeit, Änderungsanträge vor den Abstimmungen innerhalb der einzelnen Ausschüsse und im Plenum einzureichen.

 

Die Tagesordnung des Ausschusses für Landwirtschaft und ländlichen Raum am 19.01.09 findet sich hier.

 

Die Tagesordnung des Ausschusses für Umwelt, Volksgesundheit und Lebensmittelsicherheit am 21.01.09 findet sich hier

.

 

Ein Bericht des Europäischen Parlamentes zu GMO findet sich hier.

 

Der Entwurf der Europäischen Kommission für eine Verordnung zum Schutz der Tiere beim Zeitpunkt der Schlachtung findet sich hier, die Stellungnahme des Europäischen Parlamentes zum Entwurf hier

.

 

Der Berichtsentwurf des Europäischen Parlaments über die Gewährleistung der Lebensmittelqualität – Harmonisierung oder gegenseitige Anerkennung von Standards findet sich hier.

 


 

wann: 20.-21. Januar 2009
wo: Brüssel
was: Internationales Forum über Welthandel und Nutztierschutz
für
PROVIEH
dabei:
Sabine Ohm, Büro Brüssel

Es handelt sich hierbei um die Folgekonferenz zur Veranstaltung im April 2008 (Internationales Forum über globale Aspekte des Nutztierschutzes), an der PROVIEH ebenfalls teilnahm. Diesmal soll es spezifischer vor allem um Aspekte des Tierschutzes im Zusammenhang mit dem Welthandel gehen. Auch diesmal lädt die EU-Kommission wieder Interessenvertreter aus dem Nutztiersektor von allen 5 Kontinenten ein, um gemeinsam weiter an der inhaltlichen Ausarbeitung einer globalen Strategie für den Nutztierschutz zu arbeiten. Mitveranstalter sind auch 2009 wieder die RSPCA ("The Royal Society for the Prevention of Cruelty to Animals"), die Welttierschutzgesellschaft WSPA, der europäische Tierschutzdachverband "Eurogroup for Animals" und CIWF (Compassion in World Farming).
Besonderer Aufmerksamkeit wird unter anderem der Frage gelten, wie Tierschutzstandards in Europa verbessert werden können, ohne dass dies zu Wettbewerbsverzerrungen zu Lasten europäischer Landwirte geht bzw. WTO-Regeln verletzt werden, falls man sich in der EU zu schützenden Maßnahmen gegen Billigimporte aus Haltungen in Drittländern mit geringeren Standards durchringt.

 

Mehr Informationen und das Programm der Veranstaltung können Sie hier einsehen.

 


 

wann: 28. Januar 2009
wo: Brüssel
was: STOA-Workshop
für
PROVIEH
dabei:
Melanie Peters, Büro Brüssel

Die europaparlamentarische Arbeitsgruppe „Science and Technology Options Assessement“ (STOA - Bewertung Wissenschaftlicher und Technischer Optionen) organisiert unter dem Vorsitz des Europaabgeordneten Jorgo Chatzimarkakis, den Workshop „Assessing Animal Welfare: a new Approach“ (zu Deutsch etwa: „Tierschutz messbar machen: ein neuer Ansatz“). Auf der eintägigen Veranstaltung werden die Möglichkeiten für eine Verbesserung des Wohlergehens von Nutztieren beleuchtet. Neben der Frage, ob und welche objektiven Kriterien als Maßstab für eine artgerechte Nutztierhaltung herangezogen werden können, wird vor allem die Durchsetzbarkeit eines europaweiten Überwachungssystems, das eine Einhaltung der festgelegten Kriterien garantiert, diskutiert werden. Hierzu stellt die STOA-Gruppe die Forschungsergebnisse ihrer Studie „Impact of Animal Welfare“ (Auswirkungen des Tierschutzes) vor, in der am Beispiel der Haltung von Milchkühen in den Niederlanden, Italien, Polen und Schweden genau diese Aspeke untersucht wurden. Um einen umfassenden Überblick über das Thema zu gewährleisten, werden die Studienergebnisse ergänzt durch Stellungnahmen von Verbraucher- und Tierschutzorganisationen sowie von Landwirten und Vertreterinnen und Vertretern der Milchindustrie.

 

Weiterführende Informationen über die STOA hier.

 


 

Berichte über PROVIEH-Termine können Sie hier lesen.

 

 

 

 

 

 

 

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