Milchkühe

KLIMA-KILLER KUH? "Welternährung und Viehwirtschaft in Zeiten von Klimawandel und globaler Ressourcenkrise”

Fast jeder sechste Mensch hungert. Gleichwohl steigt weltweit der Konsum von Fleisch. Darunter leiden die Böden, das Wasser, die biologische Vielfalt – und das Klima. Wieviel Fleisch darf´s sein? Und wie sähe eine nachhaltige Viehwirtschaft aus in Zeiten von Klimawandel und Ressourcenkrise?

Die Tagung wird von der Evangelischen Akademie Tutzing in Kooperation mit der Selbach-Umwelt-Stiftung und der Schweisfurth-Stiftung durchgeführt. Zahlreiche namhafte Referenten aus dem In- und Ausland nehmen teil, darunter auch Prof. Dr. Sievert Lorenzen, Vorstandsvorsitzender von PROVIEH.

Ammenkuhhaltung – eine tiergerechte Variante zur mutterlosen Kälberaufzucht

15.12.2010: Die Milchviehwirtschaft ist durch das mehrfache Melken am Tag und die Kälbergeburten besonders arbeitsintensiv. Eine Kuh der modernen Hochleistungsmilchrassen gibt kurz nach der Kalbung so viel Milch, wie sie bequem für vier Kälber reichen würde. Diese Milchmenge nimmt in den Folgemonaten ab, so dass die Kuh schließlich trockengestellt und erneut künstlich besamt wird.

Milchquoten in der EU sollen bis 2015 steigen und dann ganz abgeschafft werden

14.01.2008: Die mit der Ausarbeitung von Gesetzesvorschlägen im Agrarsektor betraute Generaldirektion Landwirtschaft der EU-Kommission berief kurzfristig eine Sondersitzung des "Beratenden Ausschusses für Milchwirtschaft" für den 11. Januar in Brüssel ein. Zugelassen waren nur geladene Vertreter gesamteuropäischer Verbände aus Erzeugerkreisen, dem Handel und der verarbeitenden Industrie, nicht aber die Verbraucherseite.

Neue Hilfen für die Milchbauern!

20.10.2009: Agrarkommissarin Mariann Fischer Boel stellte im Rahmen einer Pressekonferenz am 19. Oktober Hilfen in Höhe von 280 Millionen Euro in Aussicht und entsprach damit nahezu den Forderungen von 21 Mitgliedsstaaten. Diese hatten sich für die Einrichtung eines Milchfonds in Höhe von 300 Mio Euro ausgesprochen. Anlass der Pressekonferenz war die Sitzung des Agrarrates in Luxemburg am 19. und 20. Oktober.

Falsche Weichen in der Milchpolitik

24.07.2009: Die Probleme der Milchbauern haben lange Wurzeln. Seit Jahrzehnten werden Milchkühe auf immer mehr Milchleistung hin gezüchtet, doch die besten genetischen Anlagen reichen nicht aus, diese Leistung durch Weidehaltung zu erbringen. Zusätzlich brauchen diese Kühe viel Kraftfutter, und das ist teuer und trägt überdies zur Vernichtung riesiger Urwälder bei, weil Ackerfläche für den Anbau von Kraftfutterpflanzen gebraucht wird.

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Stoppt das Milchdumping: Exportsubventionen schaffen Armut

10.03.2009: Seit dem 23. Januar 2009 subventioniert die Europäische Kommission wieder den Export von Milchprodukten mit Steuergeldern. Dadurch können export­orientierte Molkereien und Lebens­mit­tel­konzerne ihre Produkte weltweit zu Dumpingpreisen anbieten, die deutlich unter den Produktionskosten in Europa und den Zielländern liegen.

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