Masthühner

Die Frage ist nur noch: Wann wird die ruinöse Hähnchen-Spekulationsblase platzen?

Manche Menschen interessiert nur das Geld und wie es sich vermehren lässt.  Auf der Jagd nach der höchsten Rendite missachten sie alle ethischen Regeln. „Heuschrecken“ nennt man solche anonymen Investoren. Was letztlich produziert wird – ob Waffentechnik, Fahrräder, Chlorchemie oder Hähnchen – ist ihnen egal. Hauptsache, die Kasse stimmt und das Risiko liegt auf fremden Schultern. Versiegen die Finanzquellen, wird das Kapital abgezogen. Dann ziehen die Schwärme der Beteiligungsgesellschaften weiter und hinterlassen ein jammerndes Elend.

Studie belegt Antibiotikamissbrauch in der Intensivhähnchenmast

Biohähnchenmast: Hybridmastlinie im Grünlandauslauf (c) PROVIEHÜber 80 Prozent aller Masthühner werden in ihrem kurzen Leben mit Antibiotika behandelt. Das belegt nach Angaben von NDR Info eine Studie aus NRW. Die bislang unveröffentlichten Daten legen nahe, dass Antibiotika nach wie vor auch zur Mastförderung verabreicht werden, obwohl dies bereits seit 2006 EU-weit verboten ist. Jeglicher Einsatz von Antibiotika in der Tiermast leistet der Entstehung von resistenten Krankheitserregern Vorschub und muss schon deshalb nach Kräften vermieden werden. Der sinnvollste Weg dahin ist eine tiergerechte, extensive Haltung. Auslauf an der frischen Luft, Bewegung und viel Grünfutter sind die beste Medizin - auch für Hühner.

Wiesenhof sucht Feigenblatt

08.09.2011: Was macht ein Unternehmen, wenn es unbequeme Veränderungen vermeiden will? Es wälzt die Last der Verantwortung auf andere ab. Der Wiesenhof-Konzern zeigt nach den negativen Medienberichten  der jüngsten Zeit wieder einmal, wie gut das funktioniert. Schuld am ganzen Elend in der industriellen Intensiv-Geflügelmast seien die Pächter der Elterntierhaltungen, die Vertragsmäster oder die Greiftrupps der Ausstallkolonnen. Wenn überhaupt, werden Konsequenzen bei den „Fremdfirmen“ und dann auch nur auf Mitarbeiterebene gezogen. Der milliardenschwere Konzern selbst wäscht seine Hände in Unschuld. Der Chef des Broilerimperiums lügt unbeeindruckt in die Fernsehkameras.

He, hallo Wiesenhof-Rechtsabteilung, Verleumdung!

System Wiesenhof - Wie ein Geflügelkonzern Menschen, Tiere und Umwelt ausbeutet

Wenn es um Geflügel geht, denken die meisten an Wiesenhof. Dank der Werbung ist die Marke in ganz Deutschland bekannt. Der Konzern hinter Wiesenhof, die PHW-Gruppe, ist Marktführer, produziert mehr als 270 Millionen Hühner pro Jahr. Woche für Woche werden etwa 4,5 Millionen Hähnchen geschlachtet. Das Versprechen: 'Wiesenhof setzt seit jeher besondere Maßstäbe in punkto Qualität, Sicherheit und Transparenz.' Top Qualität also zu einem günstigen Preis?

Luigis Geschichte

Puttelchen schläft, ihre Küken liegen verstreut um sie herum. Die Kleinen sind jetzt schon acht Wochen alt und damit fast selbstständig. Puttelchen schläft auf einer blau gestrichenen alten Gartenbank und die Sonne wärmt sanft ihr Gefieder. Auf einmal wird sie von einem leisen Geräusch geweckt. Es ist Luigi, der sich neben sie setzt. Sein prächtiges buntes Gefieder glänzt wie gelackt. „Luigi Du bist der schönste Hahn auf der Welt „ sagt Puttelchen und sieht ihn liebevoll an. Sie ist am Ziel.

Hähnchenmarkt droht der Zusammenbruch

29.09.2010: Der derzeitige Baumboom neuer Intensivmastanlagen für Hähnchen und neuer Großschlachthöfe wie dem in Wietze führt zu ruinösen Überkapazitäten. Der Geflügelmarkt-Experte Prof. Hans-Wilhelm Windhorst warnt in der Fachzeitschrift "DGS Magazin" (Ausgabe 35/2010), dass es durch den Verdrängungswettbewerb "zu einem Zusammenbruch ganzer Produktionsketten" kommen werde.

Hähnchenmarkt droht der Zusammenbruch

29.09.2010: Der derzeitige Baumboom neuer Intensivmastanlagen für Hähnchen und neuer Großschlachthöfe wie dem in Wietze führt zu ruinösen Überkapazitäten. Der Geflügelmarkt-Experte Prof. Hans-Wilhelm Windhorst warnt in der Fachzeitschrift "DGS Magazin" (Ausgabe 35/2010), dass es durch den Verdrängungswettbewerb "zu einem Zusammenbruch ganzer Produktionsketten" kommen werde.

Besuch bei Europas größtem Hähnchenschlachter wirft viele Fragen auf

Im Zuge einer Veranstaltung der ISPA (Institut für Strukturforschung und Planung in agrarischen Intensivgebieten Hochschule Vechta) in Zusammenarbeit mit NieKE (Niedersächsisches Kompetenzzentrum Ernährungswirtschaft Hochschule Vechta) zur EU– Agrarpolitik, nahmen ein PROVIEH-Mitarbeiter und ein PROVIEH-Mitglied an einer Exkursion zu verschiedenen Betrieben der Paul-Heinz-Wesjohann-Gruppe (PHW-Gruppe) in Rechterfeld und zu einem Schlachtbetrieb der Erzeugergemeinschaft Osnabrück e.G. (EGO) in Georgsmarienhütte teil.

Der nächste Rückschritt im Tierschutz: EU-Kompromiss zur Masthühner-Richtlinie

08.05.2007: Hoffentlich kann Horst Seehofer nur bis 3 zählen! Nach der Wiedereinführung des Legehennenkäfigs und dem Aufstallungsgebot zum vermeintlichen Schutz vor der Vogelgrippe nun die dritte Missetat am Geflügel in seiner noch nicht sehr langen Amtszeit: Innerhalb der deutschen Ratspräsidentschaft lässt er europaweite Haltungsbedingungen für Masthühner abstimmen, die ihn wieder einmal als Tierquäler der Nation entlarven.

Erster Entwurf der EU-Richtlinie zum Schutz von Masthühnern

07.06.2005: Der Vorschlag für eine EU-Richtlinie zum Schutz von Masthühnern (Download-pdf, 277 KB) wurde lange erwartet, da es diesbezüglich in Deutschland keine besonderen Rechtsvorschriften gibt, sondern nur die bundeseinheitlichen Eckwerte (Download-pdf, 211 KB), die die Voraussetzungen der §§ 2, 11b TierSchG auf freiwilliger Basis konkretisieren sollen.