Enten

Schnabelkürzen? Schluss damit!

Mit Laser amputierte Kükenschnabel (c) Melanie Nolte21.11.2011: Küken von Legehennen, Mastputen und Moschusenten die Schnabelspitze zu amputieren ist eine besonders barbarische Form der Tierquälerei. Dennoch wird es von den Behörden immer noch geduldet und ist in zahllosen Betrieben der Intensiv-Geflügelhaltung in Deutschland übliche Praxis. PROVIEH will das ändern.

Gitter statt Wasser - Tierschutzprobleme bei der intensiven Haltung von Moschusenten

Probleme mit dem Tierschutz bei der Haltung von Legehennen und Masthähnchen sind – selbst in der breiten Öffentlichkeit – weitgehend bekannt. Weniger bekannt ist, dass in Deutschland auch rund 18 Millionen Peking- und Moschusenten intensiv gehalten werden. Vor allem bei den Moschusenten treten dabei massive Verhaltensstörungen wie Federrupfen und Kannibalismus sowie schmerzhafte Wucherungen an Zehen und Ballen auf.

Entenschicksal in Deutschland

In Deutschland werden für die "Produktion" von Entenfleisch ca. 18,5 Millionen Tiere vornehmlich unter Intensivhaltungsbedingungen gehalten. Entenfleisch erfreut sich immer größerer Beliebtheit, denn auch wenn der Absatz ganzer Enten über die letzten Jahre größtenteils konstant geblieben ist und sie als "Braten" nur zu besonderen Gelegenheiten auf den Tisch kommen, findet die Ente in zerteilter und vorbereiteter Form (Entenbrust, Entenschenkel, etc.) immer öfter auch im Alltag den Weg auf den Tisch.