Schlachten

"Aktion Tierwohl" von Westfleisch – Augenwischerei

08.12.2010: Mit Pomp annoncierte Deutschlands drittgrößtes Schlachtunternehmen sein angebliches Engagement für den Tierschutz, das in Wirklichkeit keinerlei zusätzliches Tierwohl beinhaltet.

Auf den ersten Blick sieht die Pressemeldung vom 26. November 2010 beeindruckend aus: Westfleisch will mit der "Aktion Tierwohl" den Landwirten "Stellschrauben für nachhaltige Verbesserungen" der Schweinehaltung aufzeigen. Doch dieses angeblich "praxisnahe Qualitätsprogramm" ist nicht neu.

Schlachten grundsätzlich nur unter Betäubung

Nach dem jüngsten Urteil des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG - 1 BvR 1702/09) vom 26.9.2009 im Rahmen einer Verfassungsbeschwerde des hessischen muslimischen Metzgers Herrn A… ist die Diskussion unter Tierschützern um das religiöse Schlachten (Schächten) in Deutschland wieder aufgeflammt. PROVIEH fordert, dass bei jeder Tötung und Schlachtung das Leid für das Schlachttier bestmöglich zu verringern sei. Dazu gehört auch die zuverlässige Betäubung des Tieres vor dem Schlachten, ob konventionell oder nach religiösen Vorgaben.

PM-Schlachtrichtlinie-19.09.2008

Pressemitteilung

 

 

EU-Kommissionsvorschlag zur neuen Schlachtrichtlinie enttäuschend

 

Der gestern von der Europäischen Kommission vorgelegte Vorschlag zur Novellierung der EU-Schlachtrichtlinie sieht zwar einige Verbesserungen der geltenden Vorschriften vor, bleibt aber hinter den Erwartungen der Nutztierschützer zurück.

 

Brüssel, 19. September 2008

PROVIEH Stichworte: 

oldmenu: 

PROVIEH - für eine schonende Schlachtung


PROVIEH setzt sich dafür ein, dass Transport und Tod von Nutztieren so schonend wie möglich geschehen.

  • Generelle Betäubungspflicht für alle Schlachtmethoden
  • Kurze Transportwege durch dezentralisierte Schlachthöfe
  • Weiterentwicklung tierschonender Betäubungs- und Schlachtmethoden

PROVIEH verlangt ein Ende von Leid bringenden Ausnahmeregelungen und Subventionen, so zum Beispiel

PROVIEH Stichworte: