Verbraucherschutz

EHEC und Massentierhaltung

EHEC Bakterienkolonien31.05.2011 Es gibt keinen unmittelbaren Zusammenhang zwischen übermäßigem Antibiotikaeinsatz in der industriellen Intensivtierhaltung ("Massentierhaltung") und den aktuellen Erkrankungen durch EHEC. Bei EHEC-Erkrankungen werden keine Antibiotika eingesetzt, um eine zusätzliche Gefährdung der erkrankten Personen zu vermeiden. Ein mittelbarer Zusammenhang muss dagegen ernsthaft geprüft werden, so der Kieler Zoologe Prof. Sievert Lorenzen.

Dioxinskandal: So teuer kommt uns "billig".

05.01.2011: Tausende Tiere wurden bereits vernichtet, etliche landwirtschaftliche Betriebe vorübergehend dichtgemacht, die wahren Konsequenzen aus dem jüngsten Skandal um Dioxin in Tierfutter lassen aber noch auf sich warten. PROVIEH setzt sich für eine umfassende Produkthaftung bei der Futtermittelherstellung ein und erwartet vom Gesetzgeber die Einführung lückenloser Kontrollen. "Weil in der Tierfutterproduktion bislang nur stichprobenweise auf Gifte wie Dioxin untersucht wird, stellen Skandale wie dieser lediglich die Spitze des Eisbergs dar.", so Stefan Johnigk, Geschäftsführer von PROVIEH. "Billige Futtermittel kommen uns letztlich teuer zu stehen."

Ilse Aigner stellt neues Siegel für gentechnikfreie Lebensmittel vor

17.08.09: Das von der Bundesregierung eingeführte neue Siegel ist freiwillig - ein richtiger erster Schritt, der aber zu kurz greift. Bisher müssen nur Lebensmittel mit GVO-Zutaten über 0,9 % als „Mit Gentechnik“ gekennzeichnet werden. Erzeugnisse von mit gentechnisch veränderten Pflanzen gefütterten Tieren wie Eier, Milch und Fleisch brauchen dagegen kein Etikett.

PROVIEH - mehr Nutztierschutz durch Verbraucherrechte


PROVIEH setzt sich dafür ein, dass die Rechte von Verbrauchern gestärkt werden, um Nutztiere besser zu schützen, zum Beispiel durch

  • Einführung eines Tierschutzlabels
  • Kennzeichnung nach Haltungsform
  • Kennzeichnung nach regionaler Herkunft
  • Verbandsklagerecht für Tierschutzverbände

PROVIEH verlangt eine Ächtung tierschutz- und verbraucherfeindlicher Praktiken, so zum Beispiel

Absatzfondsgesetz gekippt, Bundesverfassungsgericht hat entschieden, dass die Finanzierung der CMA verfassungswidrig ist

Der zweite Senat des Bundesverfassungsgerichts hat entschieden, dass die Finanzierung der Centrale Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft mbH (CMA) und die Finanzierung der Marktforschung der Zentrale Markt- und Preisberichtsstelle (ZMP) verfassungswidrig ist.

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Deutsche Agrarexporte steigen – auf Kosten der Tiere, der Steuerzahler und der armen Bauern in Drittländern

Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz verkündete am 13. März stolz per Pressemitteilung, dass die deutschen Nahrungsmittelausfuhren trotz der Krise kräftig gestiegen seien.

Das sieht allerdings nur auf den ersten Blick wie eine gute Nachricht aus. Denn die grausame Wirklichkeit dahinter ist Billigproduktion aus tierquälerischer Massentierhaltung, die mit Steuergeldern via EU-Agrarpolitik gefördert wird.

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Nachhaltiger Konsum ist tierfreundlich

Einkaufsführer preist artgerechte Nutztierhaltung auf Biohöfen

Nachhaltig konsumieren und leben ist heute schon möglich und, wenn man richtig rechnet, spart man sogar Geld", sagt Marlehn Thieme vom Rat für Nachhaltige Entwicklung. Wie das geht, zeigt eine neue Broschüre mit dem Titel "Der Nachhaltige Warenkorb aktuell".

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