BSE

MKS und BSE Alibi für millionenfaches Töten landwirtschaftlicher Nutztiere

16.07.2001: Als betroffene Rinderhalterin möchte ich Ihnen heute einen kleinen Einblick geben in unsere Betrachtungsweise des politischen Umgehens mit BSE und MKS. Nach wie vor werden diese beiden Erkrankungen von der Politik genutzt, um den Menschen langsam aber stetig das Bewusstsein näher zu bringen, dass Tiere Produktionsmittel sind, die man bei Nichtgefallen=Überproduktion unschädlich beseitigen kann.

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Pressemitteilung des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, 27.06.2006:

BSE-Testalter in Deutschland auf 30 Monate angehoben: Seit dem 27. Juni 2006 müssen in Deutschland Schlachtrinder erst ab einem Alter von 30 Monaten routinemäßig auf BSE getestet werden. Das teilte das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz mit. Die Anhebung des Testalters beruht auf einer aktuellen wissenschaftlichen Risikobewertung, die ergab, dass mit der Erhöhung des Testalters keine erhöhte Gefahrenlage verbunden ist.

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Rindfleischetikettierung und die Aussagekraft für Verbraucherinnen und Verbraucher

Derzeitige Angaben auf dem Rindfleischetikett:

    1. Referenznummer: Die Referenznummer ist eine Nummer, die die Verbindung mit dem Tier herstellen soll. Es ist bei einer Einzeltierschlachtung die Ohrmarke des Tieres, bei Schlachtung von einer größeren Menge von Tieren die Chargennummer, aus der die Ohrmarken der einzelnen Tiere durch interne Aufzeichnungen abzuleiten sind.

     

    2. Geboren in: sagt aus, in welchem Staat (nicht Bundesland oder Region) das Tier geboren wurde.

     

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"Agrarministerkonferenz will Änderungen bei Kohortenregelung und BSE-Testalter"

Wie das brandenburgische Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Verbraucherschutz (MLUV) berichtet, hat die Agrarministerkonferenz der Bundesländer eine Vorlage des Landes Brandenburg zur Änderung bei den BSE-Schutzmaßnahmen angenommen. Demnach gehört die EU-weit vorgeschriebene Kohortentötung auf den Prüfstand. Die Bundesländer fordern die Bundesregierung auf, auf Änderungen der EU-Reglungen hinzuwirken.

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