Vogelgrippe / Geflügelpest

H5N8 im Cloppenburger Raum – das große Keulen und das Versagen des FLI

17.12.2014: Seit dem 16. Dezember 2014 steht fest: Das Vogelgrippe-Virus H5N8 ist auch in Niedersachsen angekommen, genauer, in der Geflügelhochburg im Raum Cloppenburg. Es wird erwartet, dass dort wegen H5N8 130.000 Puten und Hühner getötet werden müssen. Das Tötungskommando hat viel zu tun. Die Vögel werden mit Kohlendioxid vergast und erleiden einen schmerzhaften Tod. Die Geflügelhalter werden durch die niedersächsische Tierseuchenkasse für den Verlust finanziell entschädigt.

Massenkeulung – ein Fall für das Gericht

22.07.2011: Dürfen Tiere, die nachweislich gesund sind, in Massen gekeult werden? Nein, sagen 13 Geflügelzüchter aus Wickersdorf bei Saalfeld (Thüringen), deren Geflügel in einer Nacht- und Nebelaktion Anfang Juli 2007 auf grausame Weise vernichtet wurde. Im März 2008 hielt das Verwaltungsgericht Gera die Vernichtung für rechtmäßig. Ob das Oberverwaltungsgericht Weimar die beantragte Revision zulassen will, wird es mit dreijähriger Verspätung in den kommenden drei Monaten entscheiden.

Geflügel: Keine Aufhebung der Stallpflicht in Sicht!

14.04.2011: Die Vogelgrippe ist in Deutschland offenbar kein Thema mehr. Trotz allem ist die Stallpflicht weiterhin in Kraft, und das seit fünf Jahren. Zwar hat das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMELV) längst einen Entwurf zur Änderung der Geflügelpestverordnung ausgearbeitet. Eine Aufhebung der Stallpflicht wurde im Oktober 2010 angekündigt. Doch seitdem ist nichts mehr passiert.

Verdacht auf Vogelgrippe löst Massenkeulung von spanischen Hühnern aus

Vorige Woche (5.-11.10.2009) starben in einer industriellen Hühnerhaltung im spanischen Guadalajara (50 km nordöstlich von Madrid) 2.000 Hühner auf „unerwartete Weise“ in der „Granja Segura“ (Sichere Farm). Noch in der gleichen Woche ordnete die zuständige Behörde die vorsorgliche Vernichtung der übrigen 400.000 Hühner des fabrikähnlichen Betriebes an, obwohl die Todesursache der 2.000 Hühner zunächst noch unklar war.

Verwaltungsgericht Gera erteilt dem Rechtsschutz und dem Tierschutz eine Absage

19.03.2008: Mit großen Hoffnungen hatten 13 Geflügelzüchter aus Thüringen gegen das Landratsamt Saalfeld-Rudolstadt vor dem Verwaltungsgericht Klage erhoben, um sich nachträglich dagegen zu wehren, dass ihre Tiere in einer beispiellosen Nacht-und-Nebel-Aktion am 06./07.

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Neue Geflügelpest-Verordnung: Das Ende der Freilandhaltung?

16.12.2007: Seit Ende Oktober ist klar: Mit Inkrafttreten der neuen Geflügelpest-Verordnung gilt die Stallpflicht für Geflügel unbefristet. Ursprünglich galt die Aufstallungspflicht nur als zeitlich begrenzte Maßnahme nach dem akuten Fall von Vogelgrippe auf Rügen Anfang 2006. Damit ist eine artgemäße und tierschutzkonforme Haltung insbesondere von Wassergeflügel, aber auch vieler anderer Geflügelrassen in Deutschland nicht mehr möglich.

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Die Schrecken der Stallpflicht - Erfahrungsbericht eines Rassegeflügelzüchterszum Aufstallungsgebot

Wenn man die beiden Aufstallungsgebote zur Vermeidung der Vogelgrippe betrachtet, so kommt man zu unterschiedlichen Ergebnissen: Beim ersten Einsperren im Herbst 2005 konnte man noch von einer vorübergehenden Aktion sprechen. Der Sinn war zwar in Frage zu stellen, aber man wusste zumindest, dass die Tiere nur zeitlich begrenzt zu leiden hatten. Gleichwohl erahnten wir bei PROVIEH schon, dass es dabei nicht bleiben würde.

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Vogelgrippe - Schon wieder die Unverhältnismäßigkeit der eingesetzten Mittel

Meine Tante Frieda mit ihrer Vorliebe für gute Kleidung pflegte zu sagen, sie sei zu arm, sich billige Dinge zu leisten. Herrlich fanden wir dieses Paradox und hielten es für eine Ausrede, doch in ihm steckt die Lebenserfahrung, dass der Kauf von Billigware zu unerwünschten Neben- und Fernwirkungen führen kann.

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Frankreich und Niederlande dürfen gegen Vogelgrippe impfen

Frankreich und die Niederlande dürfen bestimmtes Geflügel in festgelegten Regionen vorbeugend gegen die Vogelgrippe impfen. Dies hat der ständige EU-Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am Mittwoch, 22. Februar entschieden, berichtet der österreichische Agrarpressedienst AIZ. Die Bewilligung ist mit Auflagen verknüpft. Unter anderem müssen die geimpften Bestände genau überwacht werden.

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