Infos für Verbraucher

Wiesenhof: Hygienemängel und Tier-Amputationen

02.05.2011: Egal ob Hühner misshandelt werden oder ob katastrophale hygienische Zustände in den Schlachtbetrieben herrschen – Wiesenhof ist regelmäßig in den Schlagzeilen. Der Wiesenhof-Betrieb in Möckern schlachtet täglich 130.000 Hähnchen. 60.000 Tiere werden zu Hähnchenteilen zerlegt und zu Tierkühlfleisch verarbeitet. Das sind 40 Millionen Hähnchen im Jahr. Das Fleisch, vor allem die Filets, werden vorwiegend nach England, Schweden und in die Schweiz exportiert.

Kennzeichnungspflicht für Klonprodukte

klonfleisch_aktionteaser_ger14.03.2011: Die EU entscheidet bis Ende März 2011 über den Umgang mit Produkten geklonter Tiere und ihrer Nachfahren. foodwatch fordert eine Kennzeichnung von Klonfleisch und anderen mithilfe von Klontechniken erzeugten Lebensmitteln. PROHVIEH unterstützt diesen Aufruf sehr! Wir wollen keine Situation wie in den USA, wo solche Produkte ohne jeden Hinweis in den Handel kommen! Unterstützen Sie die E-Mail-Aktion von foodwatch und fordern Sie Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) auf, auf EU-Ebene für eine umfassende Kennzeichnungspflicht zu stimmen!

Was ist Dioxin?

Dioxine umfassen eine Gruppe von chemisch ähnlich aufgebauten chlorhaltigen Verbindungen (75 polyhalogenierte Dibenzo-p-dioxine und 135 polychlorierte Dibenzofurane), die in unterschiedlichen Mischungsverhältnissen auftreten. Jedes Mischungsverhältnis stellt so etwas wie einen Fingerabdruck dar, mit dem die Herkunft von einer Verschmutzungsquelle genau bestimmt werden kann.

Meine Landwirtschaft - Unsere Wahl

logo_web_rgbWenn man Sie fragen würde, wofür Sie Ihre Steuergelder in der EU-Agrarpolitik ausgeben wollen – was würden Sie antworten? Möchten Sie eine Agrarindustrie subventionieren, die scheinbar billig produziert, dabei jedoch sämtliche Folgen für die Tiere, das Klima und die Umwelt ignoriert? Oder möchten Sie Ihr Geld lieber für das Recht und das Wohl der Tiere einsetzen? Für eine artgemäße Haltung, eine ökologische Landwirtschaft und damit für gesunde und hochwertige Lebensmittel? 2011 entscheidet sich, wie die Landwirtschaft von morgen aussehen soll. Sie haben die Wahl – entscheiden Sie mit!

GOOD FOOD - BAD FOOD. Anleitung für eine bessere Landwirtschaft.

Filmplakat Good Food Bad FoodDer Kampf gegen den Hunger verbindet Menschen rund um den Erdball. Doch während einige skrupellose Konzerne weltweit um die Kontrolle über das Saatgutangebot streiten, wächst auch der Widerstand gegen den Raubbau an Boden, Umwelt und Artenvielfalt. Im Dokumentarfilm "GOOD FOOD BAD FOOD – Anleitung für eine bessere Landwirtschaft"  stellt die französische Regisseurin Coline Serreau faszinierende Persönlichkeiten vor, die vor Ort und global dagegen kämpfen, dass unsere Böden durch chemische Dünger und Pestizide vergiftet werden. Der Film kommt am 20.01.2011 in die Kinos in Deutschland.

Biopark e.V.

Der ökologische Verband BIOPARK e.V. wurde 1991 von 16 Betrieben in Mecklenburg-Vorpommern gegründet. Inzwischen gehören dem Verband 679 Mitglieder in 15 Bundesländern an, die nach der BIOPARK - Richtlinie arbeiten.

Demeter-Bund e.V.

Demeter geht auf die anthroposophische Vortragsreihe von Rudolf Steiner „Geisteswissenschaftliche Grundlagen zum Gedeihen der Landwirtschaft“ aus dem Jahr 1924 zurück. Für den Namen stand die griechische Göttin der Fruchtbarkeit und des Ackerbaus Patin. Kennzeichnend für die biologisch-dynamische Wirtschaftsweise der Demeter-Betriebe ist der spirituelle, ganzheitliche Ansatz.

Gäa

Gäa (griechisch: die Erde) wurde im Mai 1989 als erster ostdeutscher Anbauverband in Dresden gegründet. 1992 wurden der Verband und die Gäa-Richtlinien auf Basis des organisch-biologischen Landbaus durch die Aufnahme in die Arbeitsgemeinschaft Ökologischer Landbau (AGÖL) bundesweit anerkannt.

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