Kampagnen

Perlen FÜR die Säue

14.09.2010: Vor der kleinen Kirche im brandenburgischen Hassleben steigt getragene Jazzmusik in die Luft. Mehrere Hundert Menschen haben sich an diesem Sommertag versammelt, um zum wiederholten Mal gegen den Bau einer gigantischen Schweinemastanlage zu protestieren.

Schweiz verbietet betäubungslose Ferkelkastration- PROVIEH: Umstellung auf Ebermast muss Ziel bleiben!

06.01.2010: Seit dem 01.01.2010 ist es in der Schweiz nicht mehr erlaubt, männliche Ferkel ohne Betäubung zu kastrieren. Nach 15-jährigem Kampf gegen die schmerzhafte Prozedur, die täglich in den Schweineställen durchgeführt wird, wurde nun ein Schritt in Richtung Tierschutz getan.

Deutschland wird käfigfrei

25.08.2009: So lautet das Motto unserer jüngsten Kampagne, in der sich insgesamt neun Tierschutz- und Tierrechtsorganisationen zusammengeschlossen haben. Nachdem sich alle großen Supermarktketten verpflichtet haben, in den nächsten Monaten sämtliche Käfig-Eier aus den Regalen zu nehmen, fordern wir nun die gesamte deutsche Lebensmittelindustrie auf, diesem Beispiel zu folgen. Die EU hat bereits 1999 eine Richtlinie erlassen, nach der bis 2012 die Batteriekäfige in allem Mitgliedsstaaten abgeschafft sein müssen. Das deutsche Bundesverfassungsgericht hatte die Käfighaltung schon vor einem Jahrzehnt für tierschutzwidrig erklärt. In Deutschland war daraufhin von Rot-Grün ein Batteriekäfighaltungsverbot ab Ende 2006 beschlossen worden. Unter Federführung des auf Frau Künast folgenden Bundeslandwirtschaftsministers Horst Seehofer wurde dies aber gekippt und das Verbot auf Anfang 2009 verschoben. Mit Ausnahmegenehmigungen, die praktisch alle Antragsteller erhielten, dürfen Legebatterien allerdings darüber hinaus sogar bis zum 1. Januar 2010 betrieben werden. Darüber freut man sich besonders in Niedersachsen, wo ein Drittel aller Legehennen in Deutschland gehalten werden - und vom zuständigen Landwirtschaftsminister Ehlen für Kleingruppenhaltungen sogar eine Sonderinterpretation der Vorschriften mit noch weniger Platz für die Hennen galt. Das ist nur ein Beispiel dafür, dass die Käfigbarone in Deutschland und Europa sich immer wieder neue Verzögerungstaktiken und Strategien ausdenken, um weiter möglichst billig zu produzieren – koste es die Hennen, was es wolle (wir berichteten). Daher ist höchste Wachsamkeit und weitere Kampagnenarbeit dringend geboten.

Schluss mit Kastratenburgern: Auch Burger King kündigt den Ausstieg aus der Ferkelkastration ab 2011 an.

29.07.2009: Wie das Unternehmen heute in einer Presseerklärung mitteilte, will es spätestens ab 2011 kein Schweinefleisch von kastrierten Ferkeln mehr verwenden. „Damit wenden sich zwei Schlüsselunternehmen der Lebensmittelbranche öffentlich gegen die Kastration männlicher Ferkel. Wir begrüßen diesen Schritt sehr.“ so Prof. Dr. Sievert Lorenzen, Vorsitzender von PROVIEH.

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McDonald’s hat Cojones: Ausstieg aus der Ferkelkastration ab 2011 angekündigt.

29.07.2009: McDonald’s verzichtet auf „Kastratenburger“. Das ist das erfreuliche Ergebnis einer monatelangen Tierschutzkampagne zur Abschaffung der Ferkelkastration in Deutschland. Wie das Unternehmen gestern in einer Presseerklärung mitteilte, will es spätestens ab 2011 kein Schweinefleisch von kastrierten Tieren mehr verwenden. „Damit geht McDonald’s der Branche mit gutem Beispiel voran. Wir begrüßen diesen Schritt sehr.“ so Prof. Dr. Sievert Lorenzen, Vorsitzender von PROVIEH. „McDonald’s geht den richtigen Weg, ganz auf die Kastration zu verzichten wie von PROVIEH angeregt, und nicht auf die Kastration unter kostspieligen Betäubungsverfahren zu setzen. Die haben Cojones!“

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McDonald’s und Burger King: Wettlauf um Ausstieg aus der Ferkelkastration

28.07.2009: „Kastratenburger? Schluss damit!“ mit diesem Slogan fordert PROVIEH – VgtM e.V. eine Abschaffung der Ferkelkastration in Deutschland, seit Juni 2009 auch über Postkarten und Radiospots. „Burger King oder McDonald’s sind einflussreiche Unternehmen. Sie sollten der Branche mit gutem Beispiel voran gehen.“, lautet die Botschaft des Fachverbands für Nutztierschutz an die Fastfoodriesen und auf den bundesweit verteilten Grußkarten.

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