Intensiv-Tierhaltungsanlagen

Importprodukt Tierquälerei

16.11.2011: Kaum noch eine Woche vergeht, ohne dass in den Medien auf die üblen Folgen der industriellen Intensivtierhaltung hingewiesen wird. Schon eine moderate Reduzierung der Tierdichte würde viel verbessern helfen, ohne dass gleich ein Stallumbau vorgenommen werden müsste. Warum also stellen die Bauern nicht einfach auf eine weniger intensive Haltung um? Weil der Handel mit Tierprodukten mittlerweile weltweit geschieht und weil der Tierschutz noch zu wenig Beachtung beim Handel findet.

Organisationen und Initiativen gründen Netzwerk gegen Intensivtierhaltung

Gemeinsame Pressemitteilung von BUND, PROVIEH, und BI "Uns Bürgern stinkt's" 

Pressekonferenz_Ina-Walenda_P100087024.01.2012: 19 Bürgerinitiativen, Naturschutz- und Tierschutz-verbände in Schleswig-Holstein sowie Landwirte gründen ein Netzwerk gegen den Bau weiterer Intensivtierhaltungsanlagen. Hintergrund ist eine massive Zunahme großer Mastanlagen. Immer häufiger führen neue Stallbauten und Erweiterungen bestehender Anlagen zu Konflikten mit den Betroffenen vor Ort sowie mit dem Tier- und Naturschutz. Eine nicht artgerechte industrielle Intensivtierhaltung führt zu Qual-Zucht, Verstümmelung und Krankheit unserer Nutztiere. Zudem werden Gewässer und andere Lebensräume sowie unsere Luft belastet. Die Artenvielfalt nimmt drastisch ab. Produziert wird zunehmend für den Export, die Umweltbelastungen jedoch bleiben in Schleswig-Holstein. Die Grenzen der Belastbarkeit für Bürger, Umwelt und Natur sind längst überschritten.

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Wiesenhof-Skandal: Tierschutzkennzeichnung von Lebensmitteln erforderlich

01.12.2010: Der Nutztierschutz-Fachverband PROVIEH erwartet Konsequenzen im deutschen Lebensmitteleinzelhandel nach dem Bericht des ARD-Magazins "Report Mainz" (1) über skandalöse Haltungsbedingungen bei der Zucht von Masthühnern der Firma Wiesenhof.

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Land der unbegrenzten Perversionen - Gigantische Schweineproduktionsanlage in Ostdeutschland kurz vor der Genehmigung

11.04.2005 – Heute beginnt das Einwendungsverfahren gegen eine der größten Schweinezucht- und Schweinemastanlagen in Deutschland. Mit der Unterstützung der Landesregierung von Brandenburg, aber gegen den Widerstand der Bevölkerung vor Ort möchte der niederländische Investor van Gennip nördlich von Berlin eine riesige Schweineanlage für über 85.000 Schweine bauen.

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Verbandsklage: Chancengleichheit für Tierschutz

13.05.2004: Tiernutzer haben stets das Recht, gegen behördliche Anordnungen und verweigerte Genehmigungen ihrer Massentierhaltungsanlagen im Klagewege vorzugehen. Im Sinne einer längst überfälligen „Chancengleichheit“ strebt das schleswig-holsteinische Umweltministerium an, über eine Änderung des Tierschutzgesetzes auch anerkannten Tierschutzorganisationen ein Verbandsklagerecht einzuräumen. Im Rahmen einer Diskussionsveranstaltung mit namhaften Vertreterinnen und Vertretern aus Tierschutz, Wissenschaft und Politik am 17.

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