Tiertransporte: Stellungnahme zur Tierschutz-Transportverordnung


Weiterer Schritt gegen leidvolle Tiertransporte: Bündnis für Tierschutzpolitik nimmt erneut Stellung zum Entwurf des BMEL einer Änderung der Tierschutztransportverordnung

17.07.2020: Zum zweiten Mal hat PROVIEH gemeinsam mit dem Bündnis für Tierschutzpolitik zur geplanten Änderung der Tierschutztransportverordnung Stellung genommen. Das Bündnis fordert das Bundeslandwirtschaftsministerium auf die Schutzbestimmungen für den Transport von Tieren deutlich zu verbessern. Einige Punkte der letzen Stellungnahme wurden zwar bereits in dem Entwurf übernommen, jedoch besteht weiterer Handlungsbedarf. Die Änderungsvorschläge zum überarbeiteten Referentenentwurf finden Sie im zweiten Teil der Stellungnahme im Abschnitt "Tiertransporte", ab Seite 4.  

Aus Sicht des Bündnisses sollte, wie bereits im Oktober 2019 dargelegt, die Überarbeitung der Verordnung genutzt werden, die Schutzbestimmungen für den Transport von Tieren insgesamt deutlich zu verbessern.
 

Unabhängig davon sollte zum Schutz der Tiere beim Transport zukünftig rechtlich sichergestellt werden, dass

• "Nutz"tiere, die zum Zweck der Schlachtung transportiert werden, zum nächstgelegenen, geeigneten Schlachthof befördert werden müssen.
• eine maximal zulässige Beförderungsdauer national von vier Stunden nicht überschritten wird.
• nicht abgesetzte Tiere wie beispielsweise Kälber < 3 Monaten in keinem Fall transportiert werden.

Darüber hinaus wäre es notwendig, auftretende Todesfälle bei Tiertransporten (national, als auch grenzüberschreitend) grundsätzlich zentral zu erfassen und diese Informationen den zuständigen Veterinärbehörden zugänglich zu machen

Die gemeinsame Stellungnahme finden Sie hier.

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