Wenn Pferde um Hilfe rufen

Haben Sie schon einmal ein Pferd um Hilfe rufen oder vielmehr, wiehern hören? Nein? Ganz sicher nicht, denn unsere Pferde leiden stumm. Angst oder Schmerzen können, wenn überhaupt, nur in sehr geringem Umfang durch stimmhafte Kommunikation mitgeteilt werden. Während Hunde und Katzen laut und unmissverständlich jammern und wehklagen können und sogar der kleinste Piepmatz ein großes Gezeter veranstaltet, wenn das Leben nicht nett mit ihm umspringt, ertragen unsere Pferde lautlos und unauffällig wahrhaft unmenschliche Lebensumstände. Trotzdem haben sie durchaus Möglichkeiten, ihre Gefühle auszudrücken und in Situationen, die sie überfordern, um Hilfe zu rufen. Aber: Man muss schon genau und kritisch hinsehen und vor allem, viel von Pferden verstehen, um diese Hilferufe auch wahrzunehmen und korrekt zu interpretieren. Und Pferde versteht nur, wer um die pferdetypischen Bedürfnisse weiß und sich darüber im Klaren ist, dass aus diesem Wissen eine große Verantwortung erwächst. Anders als wir Menschen können unsere Pferde kaum aktiv Einfluss auf die Gestaltung ihrer Lebensumstände nehmen, anders als wir auch bestehende Probleme nicht analysieren, nach Ursachen forschen, Lösungen suchen. Unsere Pferde müssen das Leben so hinnehmen, wie wir es gestalten. Bezogen auf ihre arttypischen Bedürfnisse sind sie nur in einem äußerst begrenzten Rahmen anpassungsfähig. Übersteigen die Umstände diese Anpassungsfähigkeit, leiden sie stumm oder rufen auf die einzige Art um Hilfe, die ihnen möglich ist: Durch die Entwicklung von Verhaltensauffälligkeiten.

Reizwort Problempferd

Noch vor etwa zwei Jahrzehnten war der Begriff „Problempferd“ nahezu unbekannt. Erst spät begannen Reiter und Pferdefreunde, sich über den sportlichen Aspekt des Reitens hinaus mit Pferden zu beschäftigen, sie nicht nur als lebendes Sportgerät, sondern als interessanten, eigenständigen, mit einer individuellen Persönlichkeit ausgestatteten Freund wahrzunehmen. Mit der Zeit begann man, viele Faktoren der Haltung und Nutzung von Pferden kritisch unter die Lupe zu nehmen und es dauerte nicht lange, bis ein Zusammenhang zwischen Gesundheitsstörungen und Verhaltensauffälligkeiten und Fehlern im Umgang aufgezeigt werden konnte. Diese an sich positive Entwicklung konnte allerdings nicht in allen Bereichen des Reitsportes zu entsprechenden Veränderungen führen und brachte zudem neue Probleme mit sich. So mancher Möchtegern-Experte sprang mit griffigen Parolen und einem guten Marketingkonzept auf den fahrenden Zug auf und blendete im Stil eines Gurus viele engagierte Pferdefreunde mit einer geballten Ladung soliden Halbwissens. Trotzdem: Nicht nur auf streng wissenschaftliche Weise gewonnene Erkenntnisse, sondern vor allem das heute fast schon alltägliche Nebeneinander von artgerechten und nicht artgerechten Haltungsformen bietet jedem Reiter und Pferdehalter ausreichend Gelegenheit, sich aus erster Hand über normales und abweichendes Pferdeverhalten zu informieren. Um eine Erkenntnis nämlich kommt der informierte Pferdefreund heute nicht mehr herum: Problemverhalten und nicht artgerechte Aufzucht und Haltung sind eng miteinander verknüpft. Zwar lässt sich für manche Störung auch eine gewisse genetische Disposition nachweisen, trotzdem werden Problempferde in der Regel gemacht, nicht geboren. Wer´s nicht glaubt, sollte einfach mal mit offenen Augen durch eine nicht artgerecht gestaltete Anlage gehen und anschließend einen artgerechten Stall besuchen: Wo wird er wohl Kopper, Weber und Barrenwetzer sehen, wo wird er von Pferden durch Gitterstäbe böse angegiftet werden, wo bei der täglichen Arbeit Steigen, Durchgehen, Bocken und andere Formen unkontrollierbaren Verhaltens gehäuft beobachten können?

Pferde im Stress

Verhaltensstörungen im weitesten Sinne sind als das greifbare Ergebnis einer Überforderung anzusehen, sind das Resultat einer Situation, welche die Anpassungsfähigkeit des Pferdes übersteigt. Wir dürfen nicht übersehen, dass bei aller Flexibilität des domestizierten Pferdes gewisse, vor allem durch angeborene Merkmale bestimmte Grenzen schlicht nicht überschritten werden können. Während Pferde über eine große Anpassungsfähigkeit etwa bezüglich Temperaturschwankungen verfügen, sind sie in anderen Bereichen weitaus weniger flexibel. In ungünstigen Lebensumständen kommt es zu einem Triebstau, da normale Verhaltensweisen nicht ausgelebt werden können (Deprivation), der Auslöser für den Ablauf einer Verhaltensweise zwar vorliegt, doch der Ablauf blockiert ist (Frustration) oder zwei Verhaltensweisen gleich stark aktiviert sind und einander blockieren (Konflikt). Dieser Triebstau wird durch eine Abweichung vom Normverhalten abgebaut und gelöst, Problemverhalten dient also als Ventil für Stress. Streng genommen stellt dies also eine durchaus „normale“ Reaktion dar, wenn man so will, sind Verhaltensstörungen eine natürliche Reaktion des Pferdes auf ein unnatürliches Umfeld. Selbstverständlich verfügt jedes Pferd auch über natürliche Mechanismen, die dem Abbau von Stress dienen, denn auch beim Wildpferd oder beim artgerecht gehaltenen, domestizierten Pferd treten Deprivationen, Frustrationen und Konflikte auf. Eine bekannte Verhaltensweise ist die Übersprungsbewegung, auch Übersprungshandlung genannt. Befindet sich ein Pferd in einer Konfliktsituation, in der zwei Bedürfnisse gleich stark vorhanden sind und sich gegenseitig blockieren, liegt ein Ausweg aus dieser Situation darin, eine dritte, eigentlich nicht in den Kontext passende Bewegung durchzuführen. Greifen aber diese und andere Anpassungsmechanismen nicht mehr, liegt ein Ausweg in der Entwicklung von Verhaltensstörungen.

So entsteht Problemverhalten

Problemverhalten entwickelt sich gehäuft unter ganz bestimmten Lebensumständen: Nicht artgerechte Haltung, unsachgemäßer Umgang und Fehler in der Ausbildung treten einzeln, aber auch in Kombination miteinander als Ursachen auf. Viele Faktoren können das Pferd in seiner Anpassungsfähigkeit überfordern, manche sind leicht aufzuspüren, andere nicht. Leider lässt sich nur in wenigen Fällen sofort ein direkter Zusammenhang zwischen der Art des Problemverhaltens und der Ursache festmachen. Unkontrollierbarkeit unter dem Sattel etwa kann viele Ursachen haben, von falscher Haltung über falsche Fütterung bis zum falschen Einsatz von Ausrüstungsgegenständen oder fehlerhaftem Beschlag. Da sich schon die Forschung nach den Ursprüngen von Auffälligkeiten problematisch gestaltet, wird das Aufspüren von Lösungsansätzen manchmal zur sprichwörtlichen Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Es lassen sich allerdings bestimmte Umstände definieren, unter denen es gehäuft zu Schwierigkeiten kommt, unter denen Pferde besonders oft um Hilfe rufen müssen.

Pferde rufen um Hilfe, wenn wir Menschen unsere eigenen Bedürfnisse bezüglich unseres Lebensumfeldes auf unsere Pferde übertragen. Der mit der artgerechten Haltung nicht vertraute Pferdefreund empfindet die unausweichlichen Auseinandersetzungen in der Herde als Stress, macht sich Gedanken über fehlende Rückzugsmöglichkeiten oder mag seinem Pferd nicht zumuten, Wind und Wetter ausgesetzt zu sein. Er übersieht dabei, dass auch unser soziales Leben nicht stressfrei verläuft, dass wir manches Mal gehörig auf die Schnauze fallen, doch an und durch alle Höhen und Tiefen des Lebens lernen und wachsen. Er übersieht, dass Pferde sich immer als Teil des Ganzen, als Mitglieder einer Herdengemeinschaft fühlen müssen, um innere Sicherheit zu erlangen, dass sie eben – anders als wir höhlenbewohnenden Menschen - die Box nicht als sicheren Hafen empfinden können. Er übersieht weiterhin, dass Kälte, Niederschläge und Wind unsere Pferde weitaus weniger beeindrucken als uns verfrorene, haarlose Menschen und in einem guten Offenstall immer ausreichend Raum unter Dach ist. Selbst das rangniedrigste Pferd ist (Normverhalten der Gruppe vorausgesetzt) immer auch geschätztes und beschütztes Mitglied der Herde. Keinem Pferd fällt es ein, bei drohender Gefahr in den sicheren Unterstand zu fliehen. Und kein Pferd wird krank, bloß weil es mal nass und schmutzig ist.

Pferde rufen um Hilfe, wenn der nicht informierte Pferdehalter Unterschiede zwischen Rassen und Reitweisen als Begründung für die Notwendigkeit verschiedener Haltungsformen heranzieht. Was etwa für ursprüngliche Ponies angehen mag, ist für edle Sportpferde undenkbar – ein Trugschluss! Zum einen hat auch das edelste Ross dieselben Bedürfnisse wie das robusteste Pony, zum anderen lassen sich durchaus auch Hochleistungspferde im Herdenverband, im Offenstall halten, und zwar ohne negative Folgen für Gesundheit und Leistungsfähigkeit oder Arbeitsaufwand und Finanzen. Wie es geht, lässt sich auf einigen, vorbildlichen Anlagen lernen, wo beispielsweise hochkarätige Dressurpferde in Gruppen von vier bis sechs im Offenstall gehalten werden. Setzte sich die artgerechte Haltung rasse- und reitweisenübergreifend durch, wären nicht zuletzt chronische Atemwegserkrankungen, frühzeitige Verschleißerscheinungen und eine Vielzahl an Verhaltensstörungen bald eher eine Ausnahmeerscheinung denn die Regel.

Pferde rufen um Hilfe, wenn Pferde und/oder Menschen keine Gelegenheit haben, sich in Kommunikation zu üben. Einzeln gehaltene Pferde sind nicht zuletzt deshalb im eigentlichen Sinne des Wortes a-sozial, weil ihre kommunikativen Fähigkeiten nur bruchstückhaft ausgebildet sind. Kommunikation will gelernt, geübt, ständig verfeinert werden. Oft sind es dann eben diese sozial defizitären Pferde, die durch Problemverhalten auffallen, was wiederum den Besitzer veranlasst, sich auf einem Wochenendlehrgang oder in einem Fachbuch über geeignete Korrekturmaßnahmen zu informieren. Zwei Fallstricke lauern auf den nichtsahnenden Pferdefreund: Der Irrglaube, mit wenigen, flugs angelernten Bewegungen und einfachsten Techniken jedes Problempferd korrigieren und der Trugschluss, Verhaltensauffälligkeiten grundsätzlich über Dominanztraining beseitigen zu können. Besser als jede Kur ist die Vorbeugung, besser als jeder Guru der mit seinem Pferd wirklich vertraute Besitzer und besser als jede neue Technik schlichtes Horsemanship.

Pferde rufen um Hilfe, wenn bei der Suche nach den Gründen für auffälliges Verhalten Ursache und Auslöser in einen Topf geworfen werden. Beginnt etwa ein Pferd dann zu weben, wenn in unmittelbarer Nähe seiner Box der Reitbetrieb abläuft, so wäre es falsch, das Problem durch Aufstallung in einem völlig isolierten Teil des Stalles beheben zu wollen. Nicht der Reitbetrieb, sondern die völlige Reizarmut der Einzelhaltung in der Box ist die eigentliche Ursache. Bei dauernder Reizverarmung wirken dann bereits völlig alltägliche Ereignisse wie der Reitbetrieb als Auslöser für eine Verhaltensstörung. Ebenso verfehlt sind „Therapiemaßnahmen“, die lediglich das Symptom der Verhaltensstörung unterdrücken (Aufsatzgitter für Weber, Kopperriemen) und oft geeignet sind, die Lebensbedingungen des Pferdes noch weiter zu verschlechtern und letztendlich weitere Störungen hervorzurufen. Auch völlig am Problem vorbei greifende Maßnahmen wie etwa die Fütterung beruhigender Kräuter, die Installation von Spielsachen in der Box oder der Einsatz einer Kandare beim Durchgänger sind abzulehnen.

Pferde rufen um Hilfe, wenn der Mensch vergisst, dass sein Pferd unerwünschtes ebenso leicht und schnell lernt wie erwünschtes Verhalten oder wenn er sich keine Gedanken darüber macht, was er seinem Pferd gerade beibringt. Ein aus der Praxis gegriffenes Beispiel: Ein junges, ungeduldiges Pony soll lernen, ruhig am Anbindeplatz zu stehen. Es wird angebunden, die Besitzerin entfernt sich. Allein gelassen und ohne Einsicht in das Lernziel, beginnt das junge Pferd, seine Unruhe mit eifrigem Scharren kund zu tun. Sofort ist die jugendliche Besitzerin da, haut dem Pony mit der Gerte über die Kruppe und schimpft. Was lernt das Pony? Wenn es scharrt, bekommt es Aufmerksamkeit, ist nicht mehr alleine; wenn die Besitzerin kommt, tut es weh ... ob das der erwünschte Lernerfolg ist? Menschen mögen mit mehr Intelligenz ausgestattet sein als Pferde, was sie mit diesem Potential anfangen, steht auf einem anderen Blatt …

Pferde rufen um Hilfe, wenn engagierte Pferdefreunde bei der Gestaltung der Lebensumstände ihres Pferdes falsche Prioritäten setzen. Die artgerechte Haltung muss unter allen Umständen höchste Priorität genießen, dafür spricht allein schon der Zeitfaktor. Pferde halten sich nun einmal die meiste Zeit in ihrer „Wohnung“ auf, sie werden ungefähr 23 Stunden täglich „gehalten“, nur höchstens eine Stunde täglich dagegen genutzt. Der beste Sattel, der tollste Lehrgang beim qualifizierten Ausbilder, die ausgefeilteste Form von Bodenarbeit alleine macht mein Pferd nicht glücklich, wenn es außerhalb der täglichen Arbeit unter nicht pferdegerechten Umständen untergebracht ist. Nicht alleine die Haltung spielt eine große Rolle, sondern auch andere Faktoren, die das Pferd ständig begleiten: Fütterung, Hufbeschlag, Einstreu, auch die Wahl seiner Herdenkumpels, auf die unser Pferd ja selbst keinen Einfluss hat, immer müssen wir im Sinne des Pferdes entscheiden, für unser Pferd mitdenken. Ausreichend Raufutter statt großer Mengen des modernsten Kraftfutters, eine die individuelle Veranlagung, Aufstallung und Nutzung des Pferdes ein beziehende Form der Hufpflege oder des Hufbeschlags statt einer vordergründig natürlichen oder unbedacht übernommenen, die gemeinsame Aufstallung mit sympathischem Kollegen, bei denen die Chemie stimmt anstatt bloßer Massenhaltung im Offenstall, diese und viele andere Faktoren gilt es aus den Augen des Pferdes zu beurteilen, im Sinne des Pferdes zu entscheiden.

Vorbeugung statt Therapie

Zwangsläufig ergibt sich die Frage nach Lebensumständen, die das Pferd in seiner Anpassungsfähigkeit nicht überfordern. Wie also muss das alltägliche Leben des Pferdes gestaltet sein, damit es nicht durch ein Übermaß an Stress seinen Ausweg in Problemverhalten sucht? Im Detail mögen die Haltungsbedingungen individuell verschieden sein, trotzdem müssen sie immer bestimmten Ansprüchen genügen: Sie müssen den Grundbedürfnissen aller Pferde entsprechen. Diese Bedürfnisse kann heute schon jeder kleine Reitanfänger bei der Prüfung zum „Basispass Pferdekunde“ auswendig hersagen: Licht, Luft, Bewegung und die Gesellschaft von Artgenossen. Wird diesen elementaren Ansprüchen nicht entsprochen, kommt es nicht nur zu vielfältigen Erscheinungsformen von Problemverhalten, sondern auch zur negativen Beeinflussung von Gesundheit, Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit der Pferde. Pferde können sich Lebensbedingungen ohne die Gesellschaft von Artgenossen, ohne Licht und Luft, ohne vielfältige Bewegungsmöglichkeiten eben nicht anpassen. Am umfassendsten lassen sich all diese Bedürfnisse bei der Gruppenauslaufhaltung erfüllen, am wenigsten wird ihnen bei dauernder Boxenhaltung entsprochen. Wie vielfältig die Berührungspunkte zwischen artgerechter Haltung, normalem Verhalten und Gesundheit sind, zeigt nur eines von vielen Beispielen: Bei artgerechter Aufstallung erfolgt die Fütterung aus bodennahen Raufen und Krippen, die Pferde können ihr Futter also in physiologischer Körperhaltung aufnehmen. Der Hals wird gestreckt, der Rücken angehoben, die Vorderbeine stehen im Ausfallschritt, und das bis zu 16 Stunden täglich! Wird das Futter dagegen in erhöhten Raufen gereicht, kann diese Haltung nicht eingenommen werden, vielmehr erfahren die Rückenwirbel durch die Fresshaltung mit angehobenem Kopf und verkürzten Rückenmuskeln eine andauernde Stauchung. Hierin vermuten viele Wissenschaftler eine der Hauptursachen der kissing spines! Natürlich tragen auch die bekannten Ursachen wie unpassende Sättel, falsch eingesetzte Hilfszügel oder Sitzfehler des Reiters zu dieser Erkrankung bei, ungünstige Haltungsbedingungen in den Jahren der Aufzucht prädestinieren aber eben manche Pferde, sie werden mit größerer Wahrscheinlichkeit kissing spines entwickeln als die artgerecht aufgezogenen Kollegen. Nur, wenn das Pferd ganz Pferd sein darf, wenn es alle angelegten Verhaltensweisen ausleben kann, wird es nicht gezwungenermaßen den haltungsbedingten Stress durch Problemverhalten abbauen. Artgerechte Haltung setzt allerdings ein Umdenken auf Seiten der Reiter und Pferdehalter voraus. Sachgerechte Pferdehaltung braucht echtes Wissen und echtes Mitfühlen mit den uns anvertrauten Pferden und dazu ist es notwendig, den eigenen geistigen Horizont über die Gitterstäbe der Boxentür hinaus zu erweitern.

Angelika Schmelzer